Eismärchen in der Freiberger Arena

Richtig märchenhaft wurde es heute in der Freiberger Arena. Über 50 Eisstars und -sternchen des Dresdner Eislauf-Clubs begeisterten die kleinen Zuschauer – in diesem Jahr mit ihrer Version eines Märchens der Gebrüder Grimm „Der Teufel mit den 3 goldenen Haaren“.

Er ist ein wahrer Überlebenskünstler. Erst wird er in einer Kiste in den Fluß geworfen, dann soll er am Hofe des Königs gar hingerichtet werden. Doch der Glücksjunge überlebt alle Angriffe auf sein Leben und bekommt am Ende sogar die Königstochter zur Frau – allerdings nur – wenn er dem leibhaftigen Teufel drei seiner goldenen Haare abluchst. Eine scheinbar unlösbare Aufgabe: Vor einer solchen sahen sich zunächst auch Romy Schöne und Manuela Pintarelli – als sie sich vornahmen – dieses anspruchsvolle Märchen der Gebrüder Grimm aufs Eis zu bringen.

Schließlich ist aus der großen Aufgabe ein bezauberndes Eismärchen geworden, mit über 100 Mitwirkenden im Alter von 7 bis fast 70 Jahren. Unter all den Märchenfiguren, der Königstochter und ihrem Bräutigam, dem Hofstaat, den Tieren und all den anderen Darstellern hatten die Kinder hier einen klaren Favoriten – den Teufel mit den drei goldenen Haaren.
Hinter der teuflischen Maske des Publikumslieblings – ein bekannter Name. Nämlich Axel Rauschenbach, mehrfacher Deutscher Meister – und Vize-Europameister als Paarläufer mit Mandy Wötzel – fast 20 Jahre ist das schon wieder her.
Neben allem Spaß und der Freude am Eislaufen – es steckt doch jede Menge Arbeit und Anstrengung dahinter – bis endlich das Licht angeht und die Show beginnt.
Wer das Märchen auf dem Eis noch einmal sehen will, der hat dazu am 17.Dezember um 9.30 Uhr in der Freiberger Arena Gelegenheit – oder zu Weihnachten auf dem Bildschirm – bei uns – im Dresden-Fernsehen.
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