Eispiraten Crimmitschau verabschieden sich aus DEB-Pokal

Mehr schlecht als recht präsentierten sich die Eispiraten am Dienstagabend im heimischenSahnpark gegen die Fischtown Pinguins und verbauten sich mit einem 2:4 (0:2, 1:2, 1:0) den durchaus gangbaren Weg ins Pokal-Finale.

Bereits im ersten Drittel merkten die Zuschauer, dass die Crimmitschauer recht wenig Schwung aus dem Ravensburg-Match ins Pokal-Viertelfinale hinüberretten konnten. Zäh und träge wirkte das Spiel insgesamt, doch Bremerhaven war hier schon einen Tick voraus und zierte das Dahinplätschern der Partie mit 2 Toren (8., 20.).

Im Mittelabschnitt fiel dann in kürzester Zeit die Entscheidung, bis zur 25.Minute stand es 0:4, Daniar Dhunussow räumte entnervt das Feld und überließ Etienne Renkewitz den Platz im Tor. Zwar konnte der Kasselaner Föli-Spieler Michael Christ in der 28.Minute den ersten Eispiraten-Treffer markieren, doch die Sachsen versäumten es entscheidend nachzulegen, verspielten gar mehr als 2 Minuten 5-3 Überzahl fahrlässig, so dass es bis zur zweiten Pausensirene beim 1:4 blieb.

Wenig Action und wenig Eishockey blieb auch im letzten Abschnitt weitestgehend das Motto, bis Paul Ballantynes 2:4 in der 53.Minute noch einmal ein Fünkchen Spannung ins Match brachte, letztlich blieb es aber trotz Schlussoffensive bei diesem Spielstand. Nun kann man sagen, es sei ja nur der wertlose Pokal, aus dem man ausgeschieden ist und die Liga sei ohnehin viel wichtiger. Alles richtig.

Auf der anderen Seite hätte es bestimmt nicht geschadet, wenn die Eispiraten vor eigenem Publikum die Leistung des Ravensburg-Spiels bestätigt und Werbung in eigener Sache gemacht hätten. So liefert das Pokal-Aus einen faden Beigeschmack.

Quelle:  etconline.de