Elefantenbaby macht weiter Fortschritte

Leipzig - Das Elefantenbaby im Leipziger Zoo macht weiter Fortschritte. Im Fokus der Tierpflegerarbeit steht nun die Stärkung der Gruppendynamik zwischen den Tieren. Elefanten-Fans müssen sich aber weiterhin gedulden. 

Mutter und das am 25. Januar geborene Elefantenkalb entwickeln sich konstant weiter. Inzwischen hat sich eine Routine im Umgang mit den Tieren eingestellt, beide werden durchgehend überwacht.

Während das Jungtier bei der Mutter trinkt, können die beiden Elefantenkühe Don Chung und Rani das Kind aus ganzer Nähe und ohne Absperrung betrachten. Sie sollen in der Gruppe eine Tanten-Funktion einnehmen. Zoodirektor Jörg Junhold erklärt das Lernen der Tiere: "Unsere Gruppe befindet sich mitten in einem spannenden Lernprozess. Inwiefern die Mutter-Kind-Bindung tragfähig sein wird und welche konkreten Aufgaben die anderen Elefantenkühe übernehmen werden, wird sich erst noch zeigen." Junhold lege bei der Arbeit den Fokus auf die Gesunderhaltung des Neugeborenen.

Inmitten dessen müssen sich Schaulustige aber noch gedulden: Um die Vergesellschaftung und Versorgung des Jungtieres fortsetzen zu können, bleibt der Elefantentempel Ganesha Mandir weiterhin geschlossen.