Elefantenbulle hat sich im Leipziger Zoo eingewöhnt

Elefantenbulle Naing Thein (geb. 1980 in Burma, seit 2009 in Leipzig) erobert nach langer Eingewöhnungsphase die Anlagen des Elefantentempels „Ganesha Mandir“.

Immer vormittags ist er auf der Bullenanlage im Wechsel mit den Kühen Trinh, Hoa und Don Chung zu sehen. Lange hat es gedauert, bis Naing Thein den Weg in die „Öffentlichkeit“ gefunden hat. „Das Training mit ihm erfolgte sehr behutsam. Insbesondere die Witterungsverhältnisse in den vergangenen Monaten ließen ein frühzeitiges Gewöhnen an die neuen Anlagen nicht zu. Umso mehr freuen wir uns, dass wir ihn pünktlich zum Frühlingsanfang endlich unseren Besuchern zeigen können“, so Elefantenpfleger Michael Tempelhoff.

Naing Thein ist Ende November letzten Jahres im Rahmen eines Bullentausches mit dem Zoo Prag nach Leipzig gekommen und soll für Nachkommen sorgen. In den letzten Monaten seit seiner Ankunft wurde er an die neuen Gegebenheiten gewöhnt und mit den Pflegern vertraut gemacht. „Er hat sich sehr gut bei uns eingelebt. Das erste Kennenlernen mit seinen Kühen verlief reibungslos. Nun hoffen wir natürlich, dass sich perspektivisch der ersehnte Nachwuchs einstellt“, so Zootierarzt Dr. Andreas Bernhard.

Der Zoo Leipzig hat eine lange Tradition in der Haltung von Elefanten, der erste Elefant kam bereits 1881 nach Leipzig. Zeitweilig wurden hier sowohl die afrikanischen als auch die asiatischen Elefanten gehalten. Das letzte Elefantenbaby kam nach einer Pause von 66 Jahren 2002 zur Welt. Gegenwärtig leben die beiden Bullen, Naing Thein und Voi Nam, und die fünf Kühe Hoa, Don Chung, Trinh, Saida und Salvana im Tempel.