„Elektra“ feiert Premiere an der Oper Leipzig

Am Samstag hebt sich in der Oper Leipzig zum ersten Mal der Vorhang für die Strauss-Oper „Elektra“. Donnerstagabend fand die Generalprobe im Opernhaus statt. Wir haben erste Eindrücke für Sie gesammelt und mit den kreativen Köpfen der Inszenierung gesprochen:

Es ist Richard Strauss‘ monumentales Mythen-Drama. „Elektra“. Eine Geschichte um eine junge Frau, die sich gegen ihre Familie auflehnt.

Interview: Peter Konwitschny – Chefregisseur der Oper Leipzig

Wie ein roter Faden zieht sich der permanente Rachegedanke durch die Oper, die auf
der Leipziger Bühne mit einem exzellenten Sängerensemble besetzt ist.

Janice Baird ist in der Titelrolle als „Elektra“ zu sehen. Die Sopranistin stand schon in Städten wie Paris, Wien und Tokio auf der Bühne. Gun-Brit Barkmin schlüpft in die Rolle der Schwester Chrysothemis. Die Figur der Klytämnestra übernimmt Doris Soffel in einer Doppelbesetzung mit Renee Morloc.

Interview: Ulf Schirmer – Generalmusikdirektor der Oper Leipzig

Die Symphonieoper ist reich instrumentiert. Mehr als 100 Musiker braucht die Orchesterpartitur.

Interview: Ulf Schirmer – Generalmusikdirektor der Oper Leipzig

Nicht nur musikalisch beeindruckt die Inszenierung von Peter Konwitschny. Auch das Bühnenbild von Hans-Joachim Schlieker verfehlt seine Wirkung nicht.

Interview: Peter Konwitschny – Chefregisseur der Oper Leipzig

Die packende Inszenierung ist Samstag ab 19 Uhr im Opernhaus zu sehen. Wer die Premiere nicht verpassen möchte sollte sich beeilen, denn es sind nur noch einige Restkarten erhältlich.

Ein kleiner Tipp noch: Es lohnt sich auf jeden Fall, pünktlich die Plätze einzunehmen. Warum, sei an dieser Stelle aber noch nicht verraten.