Endlager für Atomabfall – Bald auch in Sachsen?!

Leipzig -  Deutschland braucht ein neues Endlager für radioaktive Abfälle. Auch Sachsen bietet dabei einen geeigneten Standort.
Das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (kurz BfE) startete das neue Jahr deshalb mit einer Reihe von Informationsveranstaltungen zu diesem Thema. 

Am Dienstag konnten sich Kommunen von potenziellen Landkreisen, Gemeinden und Städten erste Infos über ein geeignetes Endlager einholen. Bei dieser Suche können sich die Bürger ebenfalls beteiligen.
Für den Präsidenten des Bundesamtes für kerntechnische Entsorgungssicherheit, Wolfram König, ist die Zusammenarbeit mit den Kommunen sehr wichtig.

Das Endlager soll ein sicherer Verwahrungsort für hochgefährliche radioaktive Abfälle sein.
Aufgabe des BfE's ist es dabei, die Öffentlichkeit darüber zu informieren, wie das Standortverfahren abläuft. Bei dieser Suche gibt es verschiedene Phasen.

Die Ergebnisse der ersten Phase sind für das Jahr 2020 angekündigt.
Bis 2031 soll ein geeigneter Standort in tiefen geologischen Schichten gefunden werden. Die Entscheidung darüber trifft der Bundestag. Im Jahr 2050 soll das Endlager in Betrieb genommen werden.