Endlich wieder Kurzfilmnacht bei den Filmnächten am Elbufer

Präsentiert werden auch dieses Jahr wieder die Highlights, Publikumslieblinge und frischgebackenen Gewinner des 23. Internationalen Kurzfilmfestivals FILMFEST DRESDEN. +++

Elf gänzlich
unterschiedliche Filme von einer Minute bis hin zu 25 Minuten werden sich
mit gewitzten und zum Nachdenken anregenden Pointen am Elbufer die Ehre
geben.
„Was macht der Arsch einer Frau beim Orgasmus?“ – die Art ihrer
extrovertierten Mutter bringt die junge Hauptdarstellerin Viki in Natalie
Spinells Kurzfilm gleich zu Anfang der Kurzfilmnacht etliche Probleme ein.
Der Regisseurin hingegen brachte es keine Probleme, sondern den Goldenen
Reiter für den besten Kurzspielfilm und den Goldenen Reiter des Publikums im
nationalen Wettbewerb beim 23. Filmfest Dresden ein.

Danach thematisiert Animator Bill Plympton im fünfminütigen Animationsfilm
„The cow who wanted to be a Hamburger” die Macht der Werbung, den Sinn des
Lebens und nicht zuletzt wahre Mutterliebe. „Radiostar“ – ein Film von
Youdid Kahveci verfolgt im Anschluss die Beziehung eines Radiomoderators aus
Brasilien, der seiner deutschen Liebe in deren Heimat folgt. Probleme
bleiben auch hier nicht aus, v.a. findet auch das Thema Rassismus in dem mit
dem Filmförderpreis der Sächsischen Kunstministerin ausgezeichneten Streifen
seinen Platz.

Ein schier unglaubliches Animations-Experiment auf Papier präsentiert Donato
Sansone in dem einminütigen „Videogioco – Loop Experiment“, bevor es wieder
ein wenig ernster wird: In dem Film „Betten-Seifert ist tot“ pflegt Wolfgang
seit Jahren seine chronisch kranke Frau. Als sich ihr Zustand
verschlechtert, steht er zwischen der Pflicht seiner Ehe und der Freiheit
seines Lebensabends.

Den Abschluss des ersten Blocks bildet „12 Jahre“, ein Animationsfilm von
Daniel Nocke. Zwölf Jahre hat SIE den Spott ignoriert, all ihre Freunde
verloren – nur für ihre Beziehung. Doch nun sieht sie ein, dass die
Beziehung mit IHM ein Fehler gewesen sein könnte. Doch wer ist sie? Und wer
ist er? In einer kurzen Pause haben die Zuschauer die Möglichkeit, das
Gesehene zu verdauen, bevor es mit dem zweiten Block an Kurzfilmen
weitergeht.

Nach der Pause wartet mit „Yuri Lennon’s Landing on Alpha 46“ der Gewinner
des Goldenen Reiters der Jugendjury auf die Filmfans. Der Kosmonauten-Film
wird gefolgt von dem französischen Streifen „L’Accordeur“, der den Goldenen
Reiter Kurzspielfilm & Goldenen Reiter des Publikums im Internationalen
Wettbewerb gewann. In „A lost and found box of Human Sensation“, dem
Gewinner des Goldenen Reiters für Animation, begibt sich ein junger Mann auf
eine lange, emotionale Reise, um den Verlust seines Vaters zu verdauen.

Eine lobende Erwähnung beim 23. Filmfest Dresden gab es für den britischen
Film „Love at First Sight“, denn was könnte schöner sein, als Liebe auf den
ersten Blick im hohen Alter? Vor allem, wenn man sich nicht immer an alles
erinnern kann? Den Abschluss der Kurzfilmnacht bildet die italienische
Animation „Big Bang Big Boom“, die den Goldenen Reiter KlangMusikPreis in
der internationalen Kategorie gewann.

Die Kurzfilmnacht bei den Filmnächten am Elbufer ist der Auftakt der
Open-Air-Tour des Filmfests Dresden. Eine Woche später, am 29. Juli um 21.15
Uhr, ist das Filmfest zu Gast bei den Filmnächten auf dem Theaterplatz in
Chemnitz, im August führt die Tour dann nach Jena.

Mehr Informationen unter www.filmnaechte.de

Quelle: Filmnächte am Elbufer

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