Endspurt für Bürgerbeteiligung zum Bundesverkehrswegeplan

Mit einem offenen Brief haben sich Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig, die vier Chemnitzer Bundestagsabgeordneten und weitere Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft an Bahnchef Rüdiger Grube gewandt.

Darin kritisieren sie, dass für die Region Chemnitz im Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030 keine schnelle Fernbahnanbindung vorgesehen ist.

Es könne nicht sein, dass die drittgrößte Stadt Ostdeutschlands mit 250.000 Einwohnern und eine gesamte, bedeutende Wirtschaftsregion für weitere dreißig Jahre vom Fernverkehr auf der Schiene abgekoppelt sei, so die Unterzeichner des Briefes.

Bei dem Beteiligungsverfahren zum Bundesverkehrswegeplan kann aber auch jeder einzelne Bürger Einwände einbringen.

Interview: Barbara Ludwig (SPD), Oberbürgermeisterin Stadt Chemnitz

Das Beteiligungsverfahren läuft noch bis zum 2. Mai. Einwände können per Brief oder auf der Internetseite des Bundesverkehrsministeriums (www.bmvi.de) geltend gemacht werden.

Die Chemnitzer „Initiative Fernbahnanbindung“ macht sich für eine Elektrifizierung der Bahnstrecke „Chemnitz – Leipzig“ stark. Diese ist im Entwurf des Bundesverkehrswegeplans allerdings nicht vorgesehen.

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