Endspurt für die „Ökoprofit“-Teilnehmer

Insgesamt 20 Unternehmen, von „A“ wie Apogepha Arzneimittel GmbH bis „Z“ wie Zoo Dresden GmbH beteiligen sich am aktuellen Projekt „Ökoprofit“. Bei einem Workshop kürzlich im Rathaus stellten sie ihre Programme vor, mit denen sie die Umwelt entlasten und Betriebskosten senken wollen.

 Nun bereiten sich die Unternehmen auf die Prüfungen vor. Wer sie besteht, erhält die Auszeichnung „Ökoprofit-Betrieb“. Sie wird bei einer öffentlichen Abschlussveranstaltung voraussichtlich im Juni dieses Jahres verliehen. „Ökoprofit“ ist ein betriebliches Beratungs- und Zertifizierungsprogramm, das den Einsatz von integrierter Umwelttechnik fördert.

Ziel ist nicht der Umweltschutz um jeden Preis. Die Unternehmen stehen auch nicht im Wettbewerb untereinander. Vielmehr sollen die Teilnehmer Wissen erwerben und Erfahrungen austauschen. „Ökoprofit“ wurde 1991 in Graz entwickelt und bereits in rund 80 deutschen Städten erfolgreich durchgeführt.

Am ersten Dresdner Projekt nahmen 15 Firmen teil. Ihnen gelang es, die Umwelt mit jährlich 3 106 000 Kilowattstunden, 139 Tonnen Abfall und 14 800 Kubikmeter Wasser zu entlasten. Der Energieverbrauch wurde im Mittel um 7,3 Prozent verringert. Insgesamt 418 000 Euro werden jährlich eingespart. Das Amt für Wirtschaftsförderung und das Umweltamt der Landeshauptstadt Dresden sind die Träger des Projektes, das der Freistaat Sachsen fördert. 

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