Energieaufsicht prüft Strompreiserhöhungen

Alles andere als „durchgewunken“ werden beim sächsischen Wirtschaftsministerium als Energieaufsichtsbehörde die Anträge von 32 Stromversorgern, die in Sachsen ihre Preise für die so genannte Grundversorgung im Niederspannungsbereich erhöhen wollen.

„Wir prüfen jeden einzelnen Posten: Kosten, Erlöse, Gewinne, rationelle Betriebsführung“, erläutert Wirtschaftsminister Thomas Jurk. Nach der Bundestarifordnung Elektrizität müssen die Stromversorgungsunternehmen Preiserhöhungen für die Allgemeinen Preise in der Grundversorgung bei den jeweils zuständigen Energieaufsichtsbehörden genehmigen lassen. Von den 32 Anträgen sind bisher zwölf Verfahren abgeschlossen. In nahezu allen Fällen wurde die beantragte Erhöhung von bis zu 1,2 Cent/kWh abgelehnt.