„Energie@home“ – zukunftsweisende Energietechnik

Ohne Energie wäre unsere Welt heute nicht denkbar.

Ob als Strom, Wärme der Treibstoff ist sie ein wesentlicher Bestandteil unseres Lebens. Doch die fossilen Energiereserven sind begrenzt und ihre immer intensivere Ausbeutung gefährdet unser Klima und belastet unsere Umwelt. Deswegen hat die Deutsche Bundesstiftung Umwelt dem Thema Energie eine Sonderausstellung gewidmet. Und die ist im Moment im Wasserkraftwerk Mittweida zu sehen.

Wieviel Kraft kostet es eigentlich um eine Zitronenpresse oder Fernseher zu betreiben? An der Energiekurbel bei der Energie@home – der Ausstellung für zukunftsweisende Energietechnik kann das jeder einmal selbst probieren.

Anschaulich zeigt die Ausstellung wie der Energiebedarf heute gedeckt wird und vor allem welche Folgen der „Energiehunger“ auf lange Sicht hat. Doch Energie@home will nicht schwarz malen und präsentiert vor allem Lösungen für eine nachhaltige Energieversorgung. Und das mit allen Sinnen.

Animationen, Experimente und Modelle laden die Besucher ein anzufassen, auszuprobieren, zu verstehen und spielerisch in das Thema einzutauchen. Im Mittelpunkt stehen dabei auf der einen Seite die Erzeugung erneuerbare Energien. Und auf der anderen Seite werden Möglichkeiten gezeigt Energie zu sparen.

Interview: Andreas Lohs – Projektmitarbeiter Förderverein Wasserkraftwerk

Das meiste Einsparpotenzial liegt jedoch bei der Wärmeenergie. Das beginnt bereits bei der richtigen Dämmung und dem richtigen Lüften und endet bei modernen Heizanlagen, die nicht nur Geld sparen, sondern auch den Kohlendioxid-Ausstoß verringern.

Die Wanderausstellung ist noch bis zum 31. Juni in Mittweida und soll 2010 dann dauerhaft im Wasserkraftwerk stationiert werden. Geöffnet ist sie Montag und Freitag von 12 bis 17 Uhr. An den Samstagen von 10 bis 16 Uhr kann man neben der Ausstellung auch das Wasserkraftwerk selbst besichtigen. Und bei angemeldeten Führungen kann jetzt sogar eine der alten Dampfmaschinen in Aktion gezeigt werden.

Interview: Andreas Lohs – Projektmitarbeiter Förderverein Wasserkraftwerk

Mit einem Motor angetrieben läuft die Dampfmaschine allerdings nur mit etwa 5 Umdrehungen pro Minute, während sie früher mit etwa 300 bis 400 Umdrehungen Strom erzeugt hat. Doch bei einer Besichtigung erwartet die Besucher auch der originale Generator des Wasserkraftwerkes von 1923.
Der noch heute Strom erzeugt und gleichzeitig zeigt, dass schon in der Anfangszeit des elektrischen Stroms erneuerbare Energien genutzt worden sind.

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