EnergieVerbund Arena Dresden: Situation weiter angespannt

Nachdem am Mittwoch der Dachschaden an der Eishallle entdeckt worden ist, arbeiten Dachdecker derzeit an einer Notlösung, um vor den zu erwartenden Regenfällen die größten Fugen im Dach abzudichten. +++

Die derzeit milden Temperaturen und die trockene Witterung haben die Situation in der Eishalle der EnergieVerbund Arena entspannt. Eimer und Wischmaterial sind auch weiterhin im Einsatz, da noch vereinzelt Wasser vom Dach in die Halle tropft.

Dachdecker von zwei Dachdeckerfirmen arbeiten an einer Notlösung (provisorische Dachabdeckung), um vor den zu erwartenden Regenfällen die größten Fugen im Dach abzudichten. Jedoch stellt diese Notlösung keine Garantie gegen wieder eindringendes Wasser dar. Mehrere Gutachter und Sachverständige beraten den Eigenbetrieb Sportstätten und Bäder bei einer temporären provisorischen und einer dauerhaften Lösung für die Dachabdeckung. Verbindliche Aussagen zur Schadensursache können erst in den kommenden Wochen getroffen werden.

Im Haus und auf dem Dach der Halle wird außerdem eine verlässliche Schadensaufnahme durchgeführt, die genau die Stellen und Schäden am und im Objekt beschreibt. Dabei wird geprüft, wie viel Wasser in die Dämmung eingedrungen ist und welche Auswirkungen sich daraus auf die Standfestigkeit des Daches ergeben. Allerdings ist die Standfestigkeit derzeit nicht gefährdet.

Trotz der angespannter Lage soll das Objekt mit so wenigen Einschränkungen wie möglich weiter für den Sportbetrieb zur Verfügung stehen. Gebäudeteile des Objektes, wie die Trainingseishalle, die Ballspielhalle oder auch der Kabinentrakt im Funktionsgebäude, sind uneingeschränkt nutzbar. Trainings, die ursprünglich in der Arena stattfinden sollten, wurden in die Trainingseishalle verlegt. Das öffentliche Eislaufen findet weiterhin statt. Das gilt auch für Winterferienaktionen wie die Eislaufschule für Kinder – jedoch zum großen Teil nur auf der Eisschnelllaufbahn im Freien. Seit heute Morgen 10 Uhr haben bereits 639 Eislauffreunde die Eisschnelllaufbahn genutzt.

Quelle: Stadt Dresden

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