Energiewende in Chemnitz

Welche Rolle sollen regionale Stromversorger bei der Energiewende spielen?

Das war Thema bei einer prominent besetzten Podiumsdiskussion am Mittwochabend im Tietz.

Dabei diskutierten der Geschäftsführer von eins energie Andreas Hennig zusammen Energieexperten und Politikern wie dem Landtagsabgeordneten der Grünen Johannes Lichdi.

Der Chemnitzer Versorger setzt bei der Energieerzeugung vor allem auf Kraft-Wärme-Kopplung.

Bis 2020 sollen außerdem rund 200 Millionen Euro in Erneuerbare Energien wie Wind, Photovoltaik, sowie Biomasse und Biogas investiert werden. Das darf aber nicht auf Kosten von Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit gehen, so Hennig.

In Zukunft sollen die Bürger noch stärker in die Planungen mit einbezogen werden.

Interview: Andreas Hennig – Geschäftsführer eins

Mehr Zusammenarbeit strebt auch der Initiator vieler Bürgerenergieprojekte Bernhard Herrmann an. Er ist dafür, dort wo es Sinn macht, Energieerzeugung stärker zu dezentralisieren.

Interview: Bernhard Herrmann – Arbeitskreis „Energie“

Ein weiteres heißes Eisen, dass Thema „Atomausstieg“ wurde nur am Rande beleuchtet. Dazu wurden für den Oktober weitere Gespräche zwischen Bürgern, Stadt und eins Energie angekündigt.