Entartete Kunst bei Holger John

Eine Verbindung aus Geschichte und Kunst, Ideologie und Erinnerungskultur –  unter anderem von den Nazis verunglimpfte Kunstwerke sind jetzt in der Rähnitzgasse in der Dresdner Neustadt zu sehen. +++

Entartete Kunst – so heißt die aktuelle Sonderausstellung in der Galerie Holger John im Neustädter Barockviertel. Die Bezeichnung wurde 1933 bei einer Ausstellung im Lichthof des Dresdner Rathauses erstmals verwendet. Einige dieser von den Nazis verunglimpften Werke sind jetzt in der Rähnitzgasse zu sehen.

Interview mit Holger John (Galerist & Künstler), im Video

Die Verbindung aus Geschichte und Kunst, Ideologie und Erinnerungskultur macht die Ausstellung zu etwas besonderem – sie ist vieles – Museum, Galerie, Bildungswerkstatt.

Doch es sind auch Kunstwerke zu sehen, die weder den Stempel entartet noch ideologisch tragen – sie beschäftigen sich unter anderem mit dem Menschenbild in der Vor- und Nachkriegszeit.

Entartete Kunst ist noch bis zum 1. März in der Galerie Holger John zu erleben.

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar