Entert Hansa die Red Bull Arena?

Die Konkurrenz abschütteln, das möchte der Zweitplatzierte RB Leipzig am Samstag, den 23. November. Anstoß ist 14.00 Uhr gegen den Tabellenelften FC Hansa Rostock. Doch dafür müssen die Hanseaten besiegt werden. +++

SPORTDIREKTOR RALF RANGNICK: „Immer wenn ich nach Leipzig komme und mir Trainingseinheiten anschaue, dann erlebe ich eine Mannschaft, die wirklich auch als Team auftritt und die den Namen ‘Mannschaft‘ nicht nur verdient, sondern auch lebt. Ich habe so etwas in so einer Intensität vorher noch nie gesehen.

Wir sind zudem auf einem guten Weg, dass die Roten Bullen ihre Siegermentalität weiter steigern. Wenn wir es schaffen dies auszubauen, haben wir eine reelle Chance, jedes Spiel zu gewinnen.

Die nächste Gelegenheit gibt es gegen Rostock. Die Partie ist eine reizvolle und schwierige Aufgabe – aber eine, auf die wir uns freuen!“

RALF RANGNICK ÜBER MÖGLICHE TRANSFERS:

„Wir werden uns nicht über mögliche Kandidaten äußern. Das haben wir in der Vergangenheit nicht getan, und das werden wir auch in Zukunft nicht machen. Eins ist sicher: Wir werden nichts tun, was den Zusammenhalt dieser Truppe in irgendeiner Form gefährdet.“

RBL-TRAINER ALEXANDER ZORNIGER:

„Vergangene Woche konnten sich alle Spieler im Pokalspiel gegen Gelenau aufdrängen. Besonders die Spielfreude hat mich begeistert. Allerdings hat der Kader der letzten Wochen einen gewissen Vorschuss.

Insgesamt haben wir eine sehr leistungsorientierte Truppe zusammen, die Spaß hat und ganz gezielt in eine Richtung zieht. Und so werden wir Hansa angehen.

Rostock ist eine körperlich robuste Mannschaft – egal ob in der Innenverteidigung oder im Mittelfeld. Sie setzen gern ihre schnellen Spieler auf der rechten Außenbahn ein. Entscheidend wird allerdings sein, wie wir uns auf den Kernpunkt Elf gegen Elf konzentrieren und nicht auf das Geschehen neben dem Spielfeld. Aber in dieser Hinsicht wirken meine Spieler sehr fokussiert.“

ABWEHRBULLE TIM SEBASTIAN:

„Für mich wird das Spiel natürlich ein ganz besonderes werden. Denn zehn Jahre Rostock waren eine wahnsinnig prägende Zeit. Auch wenn ich im Prinzip nur noch Ersatztorhüter Jörg Hahnel und das Betreuerteam kenne, wird mich die Partie emotional sicherlich mitreißen.

In den vergangenen drei Jahren war die Fluktationsrate bei Hansa enorm. Die Mannschaft ist eine Wundertüte. Nach einer Durststrecke sind sie wieder auf dem aufsteigenden Ast. Sie haben nicht die doppelte Besetzung und 25 gleichwertige Spieler wie wir. Aber mit ihren Fans im Rücken werden sie alles daran setzen, uns zu schlagen!“

MITTELFELDBULLE JOSHUA KIMMICH:

„Nach meiner langen Verletzungspause bin ich froh, dass ich wieder spielen kann! Ich musste bisher noch nie so eine lange Pause einlegen. Es war eine schwierige Phase für mich, aber das Betreuerteam um unsere Physiotherapeuten und Athletiktrainer haben mir sehr geholfen. Wir hatten von Anfang an einen guten Draht zueinander und konnten deshalb zielstrebig und vertraut zusammenarbeiten.  Jetzt bin ich fit, aber dass es gleich so gut läuft, hat mich selbst überrascht!

Gegen Rostock dürfen wir uns nicht von der hitzigen Atmosphäre anstecken lassen und müssen unser Ding durchziehen, dann haben wir gute Chancen, den zehnten Saisonsieg einzufahren.“

PERSONELLES:

Matthias Morys hat erneut einen Muskelfaserriss erlitten und fällt für den Rest der Hinrunde aus. Alle anderen Spieler sind nach aktuellem Stand fit.

Das Abschlusstraining vor dem Ost-Derby ist am Freitag unter Ausschluss der Öffentlichkeit.