Equal Pay Day – Gleicher Lohn für Mann und Frau

Am Donnerstag, 21. März, findet der internationale Aktionstag für die Entgeltgleichheit zwischen Frau und Mann, der Equal Pay Day, statt. Straßenaktion und Podiumsgespräch geplant. Der Eintritt ist frei. +++

Die Gleichstellungsbeauftragte der Landeshauptstadt Dresden, Dr. Alexandra-Kathrin Stanislaw-Kemenah, organisiert dazu gemeinsam mit dem Business and Professional Women Club Dresden e. V. (BPW), dem Deutschen Juristinnenbund, dem Frauen für Frauen e. V., dem Verband medizinischer Fachberufe e. V. und der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratische Frauen Dresden (ASF) die Veranstaltung.

Ab 17 Uhr ruft das Dresdner Aktionsbündnis für Entgeltgleichheit zur Straßenaktion am Dr.-Külz-Ring, vor dem Eingang zur Altmarktgalerie, unter dem Titel „Arbeit in den Gesundheitsberufen – Viel Dienst, wenig Verdienst!“ auf. Mit der LebensLAUF-Aktion und dem Start der deutschlandweiten Unterschriftensammlung für eine Resolution sind alle Interessierten aufgerufen, sich mit den Angestellten im Gesundheitswesen zu solidarisieren und den gemeinsamen Forderungen mit dieser Aktion Nachdruck zu verleihen.

Um 19 Uhr lädt dann die Gleichstellungsbeauftragte, Dr. Alexandra-Kathrin Stanislaw-Kemenah, zum Podiumsgespräch unter dem Titel „Viel Dienst, wenig Verdienst – Was ist uns die Arbeit der Gesundheitsberufe wert?“ in den Festsaal und das Foyer des Stadtmuseums, Wilsdruffer Straße 2, ein. Den Impulsvortrag hält Prof. em. Dr. Peter Richter vom Institut für Arbeits- und Organisationspsychologie der TU Dresden. Gäste im Podium sind Vertreter aus Politik und Wirtschaft.

Interessierte Dresdnerinnen und Dresdner sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.
Der Equal Pay Day ist der internationale Aktionstag für die Entgeltgleichheit zwischen Männern und Frauen. Hintergrund des Aktionstags sind die Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen, die in Deutschland seit Jahren nahezu unverändert bei insgesamt 22 Prozent liegen. Das Datum des Aktionstags markiert den Zeitraum, den Frauen über das Jahresende hinaus arbeiten müssen, um auf das Vorjahresgehalt ihrer männlichen Kollegen zu kommen.

Quelle: Dresden – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit