Erdbeben in Japan

Ein schweres Erdbeben hat am Freitagmorgen mitteleuropäischer Zeit den Norden Japans erschüttert. Die Stärke des Bebens wurde mit 8,9 auf der Richter-Skala bestimmt.

Der Osten der japanischen Küste ist bereits voll von einem Tsunami getroffen worden, ein Überblick über die Zahl der Toten und die Schäden an Häusern sowie Infrastruktur kann zu diesem Zeitpunkt noch nicht gegeben werden. Jetzt wandert die tödliche Welle im Pazifik weiter.

„Da werden Erinnerungen an den katastrophalen Tsunami am 26. Dezember 2004 wach, als mehr als 230.000 Menschen starben. Seinerzeit hatte ein heftiges Seebeben im Indischen Ozean die zerstörerische Flutwelle ausgelöst. Seitdem wurde fieberhaft an einem Frühwarnsystem gearbeitet, das sich nun bewähren muss“ erklärt Wetter-Experte Dominik Jung vom Wetterdienst WETTER.NET in Wiesbaden.

Was ist ein Tsunami?

Durch ein starkes Erdbeben reißt die Oberfläche am Ozeanboden auf. Der Wasserspiegel sackt quasi schlagartig ab. Durch dieses Absacken wird dann eine Wellenbewegung ausgelöst – der Tsunami. Ein Erdbeben muss dafür mindestens die Stärke 7 auf der Richter-Skala erreichen.

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