Erfolgreicher Abschluss des Projektes WINNER

Chemnitz – Wie könnte Mobilität in urbanen Wohnquartieren in Zukunft aussehen? Welche Rolle spielen erneuerbare Energien und wie kann die Wohnungswirtschaft die Energie- und Mobilitätswende mitgestalten? Diesen wichtigen Fragen ist das Forschungsprojekt WINNER innerhalb der letzten drei Jahre nachgegangen.

Seit 2016 arbeitet die Chemnitzer Siedlungsgemeinschaft mit verschiedenen Partnern daran, grünen Mieterstrom und Elektromobilität miteinander zu verbinden. Diese Idee förderte der Bund mit insgesamt 2,5 Mio Euro. Im Rahmen einer Abschlussveranstaltung sind jetzt die Meilensteine des Projektes sowie die wesentlichen Ergebnisse präsentiert worden.

Ganz konkret wurden dabei auf einem Mehrfamilienhaus in Chemnitz eine Photovoltaik-Anlage und unmittelbar neben dem Gebäude Ladesäulen installiert. Außerdem gelang es der Chemnitz Siedlungsgemeinschaft, ein Carsharing-Modell zu integrieren, welches sowohl von Mietern also auch von gewerblichen Dienstleistern genutzt werden kann.

Die Erkenntnisse aus dem Pilotprojekt sollen auch auf andere Wohngebiete übertragbar sein. Bevor das Modell aber flächendeckend Schule machen könne, seien noch viele offene Fragen zu klären. Dabei sei die Wohnungswirtschaft auf Partner angewiesen. Und genau deshalb hat das Konsortium eine Fortführung des Projektes unter dem Titel: „WINNER Reloaded“  beantragt. Die in den letzten drei Jahren errichtete Infrastruktur mit insgesamt 18 Ladepunkten, den Carsharing-Angeboten und dem Mieterstom bleibt den Chemnitzern übrigens auch nach Projektende erhalten.