Erfolgreicher Deutschunterricht in der „Villa“

Das Soziokulturelle Zentrum „Die Villa“ organisiert seit vergangenen Dezember in ihren Räumen Deutschunterricht für ca. 20 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge.

Die täglichen Deutschstunden in der Villa fungieren als Ersatzunterricht bis die zwischen 15 und 17 Jahre alten Jugendlichen einen Schulplatz erhalten. Finanziert wird das Schulmaterial durch Spenden. Die Jugendlichen gelangen auf Anfrage von sozialen Einrichtungen und dem Jugendamt in die Villa. Die Stunden finden sowohl in der Lessingstraße als auch am Mockauer Flughafen, der Ernst-Grube-Halle oder in der deutschen Bibliothek statt.

Der Unterricht wird ausschließlich von Ehrenamtlichen gehalten. Die meisten der 150 aktiven Freiwilligen haben keine pädagogische Ausbildung und entscheiden selbst wie sie den Unterricht gestalten.

Ende Dezember befanden sich in Leipzig ca. 500 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Zum 14. Februar 2016 nahm das Leipziger Jugendamt 399 minderjährige Flüchtlinge in Obhut.