Erfolgreicher Start im DFB-Pokal für Lok-Frauen

Mit einem souveränen 5:1 gegen den 1. FFV Erfurt haben die Frauen des 1. FC Lok Leipzig die zweite Runde des DFB-Pokals erreicht. Eine Woche vor Beginn der ersten Bundesliga-Saison taten sich die Mädels in Blau-Gelb allerdings recht schwer. +++

Das Spiel der Leipzigerinnen war häufig von Einzelaktionen und Ungenauigkeiten geprägt. Dennoch ergaben sich gute Einschussmöglichkeiten, die aber zunächst vergeben wurden.

Bis zur 26. Minute mussten die rund 100 Zuschauer warten, ehe Marie-Luise Herrmann nach einem Freistoß beherzt nachsetzte und den von der Torhüterin abprallenden Ball zum 0:1 versenkte.

Nur wenige Minuten später setzte Kapitänin Anne van Bonn zu einem Solo an und vollendete zum 0:2.
Auch mit der Führung im Rücken änderte sich wenig an der schwerfälligen Spielweise der Leipzigerinnen: Wenig Spielwitz, verloren Zweikämpfe und Fehlabspiele bestimmten weiterhin das Geschehen. In der 42. Minute war es dann Lyn Meyer, die beherzt zum 0:3-Pausenstand einschoss.

Nach dem Wiederanpfiff versuchten die Lok-Frauen, besser ins Spiel zu kommen, was die Erfurterinnen aber mit viel Kampfgeist zu verhindern wussten. In der 56. Minute wurden die Bemühungen der Gastgeberinnen sogar mit dem Anschlusstreffer belohnt. Nach einem lang in den Strafraum gezogenen Freistoß nutze Erfurt eine Unsicherheit in der Leipziger Abwehr zum 1:3.

In der 74. Minute setzte Anne Heller mit einem Pass in die Tiefe ihre Mannschaftskameradin Marlene Ebermann wunderbar in Szene. Die hatte dann wenig Mühe, den Ball an der herauslaufenden Torhüterin  vorbei zum 1:4 ins Netz zu befördern.

Nun ließen die Kräfte bei den sich tapfer wehrenden Erfurterinnen langsam nach, was sich positiv für das Spiel der Bundesliga-Elf auswirkte. Zunehmend gelangen Kombinationen und daraus ergaben sich folgerichtig Chancen, um das Ergebnis noch höher zu gestalten. Eine davon nutzte die eingewechselte Jobina Lahr in der 80. Minute zum 1:5-Endstand.