Ergebnisse der Befragung im Bürgerservice in Dresden

„Die Befragung wurde von den Dresdnern sehr positiv angenommen. Über 90 % der Dresdner verteilten gute und sehr gute Noten für die Freundlichkeit und die Beratungsqualität der Mitarbeiter“, so Bürgermeister Detlef Sittel. +++

2010 beauftragte Oberbürgermeisterin Helma Orosz Bürgermeister Detlef Sittel, die Dienstleistungsqualität des Bürgerservices der Landeshauptstadt Dresden zu untersuchen und weiter zu verbessern. Nach anderthalb Jahren lassen sich jetzt erste Erfolge nachweisen. „Wir haben viel verändert und die Bürger gefragt, ob sie mit unserer Arbeit einverstanden sind,“ so Detlef Sittel.

Insgesamt wurden 6.000 Bürgerinnen und Bürger gebeten, nach dem Besuch eines Ortsamtes einen Fragebogen auszufüllen. „Die Befragung wurde von den Dresdnern sehr positiv angenommen. Über 90 % der Dresdner verteilten gute und sehr gute Noten für die Freundlichkeit und  die Beratungsqualität der Mitarbeiter“, sagt der zuständige Bürgermeister. Auch das Leistungsangebot habe überwiegend Lob erhalten. „Ganz besonders sind hier die Mitarbeiter der Bürgerbüros Neustadt, Klotzsche und das Bürgerbüro Schönfeld-Weißig hervorzuheben“, so Sittel. Gut ist auch die Bürgerberatung in der Kreuzstraße am Rathaus angenommen worden. Nach einer mehrmonatigen Organisationsanalyse wurden aller Bürgerbüros – mit Ausnahme des Bürgerbüros Schönfeld-Weißig zum 1. Januar 2011 in ein Bürgeramt überführt. Zudem wurde am 1. Juli 2011 das Zentrale Bürgerbüro Altstadt eröffnet und das Einwohner- und Standesamt in Bürgeramt umbenannt. Weiterhin wurden die Sprechzeiten optimiert und beispielsweise mit der Entgegennahme von so genannten Verpflichtungserklärungen zur Einladung ausländischer Gäste seit Januar 2012 neue Aufgaben im Zentralen Bürgerbüro Altstadt übernommen. „Die Kolleginnen und Kolleginnen leisten in den Ortsämtern eine hervorragende Arbeit,“ meint Detlef Sittel. 2011 wurden 59.000 Personalausweise, 19.500 Reisepässe und 5.300 Kinderreisepässe ausgestellt. „Jeder Mitarbeiter hat im Durchschnitt 500 Bürgerkontakte Monat. Dafür ist es wichtig, dass die Strukturen und das Klima stimmen.“ Der Bevölkerungszuwachs mache sich im Standesamt und den Bürgerbüros als Erstes bemerkbar, so Sittel. Besonders vor der Hauptreisezeit könne es zu Wartezeiten kommen. „Vielen Dresdnern fällt erst mit dem Packen des Koffers ein, nach der Gültigkeit der Personaldokumente zu schauen.“ Auch der Semesterbeginn im Frühjahr und Herbst schlage sich in einem erhöhten Ansturm auf die Bürgerbüros nieder.

„Wir ruhen uns auf den guten Ergebnissen nicht aus. Wir überprüfen jetzt, wie wir mit kritischen Hinweisen zur Wartezeit oder zu Diskretionsabständen in einzelnen Ortsämtern noch besser umgehen und welche Dinge noch verbessert werden müssen“, meint abschließend Detlef Sittel.

Quelle: Stadt Dresden

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