Ergebnisse des “Bahngipfels“ mit Ministerpräsident Tillich und Bahn-Chef Grube in Dresden

Mehr als 2 Milliarden Euro sollen in die sächsische Infrastruktur investiert werden. Die Deutsche Bahn sagt eine schnellere Verbindung Dresden – Berlin verbindlich zu. Mehr Infos dazu unter www.dresden-fernsehen.de. +++

Gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG, Rüdiger Grube, hat Ministerpräsident Stanislaw Tillich über die Perspektive des Schienennetzes in Sachsen beraten.

Vor allem die schlechte Anbindung des Freistaates an den Fernverkehr, gerät immer wieder in Kritik. Besonders die Strecken Dresden – Berlin und die Dresden – Franken – Magistrale sind vom schleppenden Ausbau betroffen.

Nun soll es Verbesserungen geben:
Die DB AG wird in eine leistungsfähigere sächsische Schieneninfrastruktur  zwischen 2010 und 2014 rund 2,3 Milliarden Euro investieren.

„Eine moderne Schieneninfrastruktur ist das Aushängeschild unseres attraktiven Wirtschaftsstandortes und eine wichtige Voraussetzung für eine umweltfreundliche und zeitgemäße Mobilität. Um dieses Niveau zu halten und gerade im Hinblick auf den wichtigen Ausbau der Anbindung an das europäische Schienennetz sind auch weiterhin erhebliche Kraftanstrengungen aller beteiligten Partner erforderlich“, sagte Ministerpräsident Stanislaw Tillich.

Die Zusage für eine schnellere Verbindung von Dresden nach Berlin ist nun verbindlich.

„Die Strecke Berlin–Dresden ist eine zentrale Eisenbahnstrecke für Sachsen. Der jetzige Zustand ist dringend verbesserungsbedürftig. Unser gemeinsam erklärtes Ziel ist, dass die Strecke mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2014 zumindest abschnittweise mit 200 km/h befahren werden kann. Damit reduziert sich die Gesamtreisezeit für die Strecke Berlin-Dresden von derzeit über zwei Stunden um mindestens eine halbe Stunde“, sagte Tillich.

Der Bahnchef sagte dafür heute sein hohes Engagement verbindlich zu.

++
Immer aktuell informiert – mit dem DRESDEN FERNSEHEN Newsletter!