Erinnerung an Chemnitzer Flughafen-Geschichte

Chemnitz – Am 9. Juni 2018 soll es rund um den Ikarus-Boulevard am ehemaligen Flughafengebäude an der Stollberger Straße ein wahres Luftfahrtspektakel geben.

Im Rahmen der 875 Jahrfeier will der Bürgerverein Chemnitz Süd an die Chemnitzer Luftfahrtgeschichte erinnern. Bei einer Pressekonferenz wurde ein erster Einblick in die Vorbereitungen gegeben. Und dabei soll es hoch hinaus gehen.

Von 1926 bis in die 1930er Jahre hinein wurden von hier Kurzstreckenflüge, beispielsweise nach Plauen oder Zwickau geflogen. Der technische Fortschritt erlaubte in den Jahren danach immer schnellere und größere Flugzeuge, so dass die Kurzstreckenflüge bald nicht mehr von Bedeutung waren und eingestellt wurden. Danach wurde der Flughafen nur noch für sportliche Veranstaltungen und Rundflüge genutzt.

In den 1970er Jahren wurde der Flugplatz dann nach Jahnsdorf verlegt und das Gelände mit Neubaulöcken bebaut. Heute ist nur noch ein Gebäude des alten Flughafens vorhanden. Hier landete 1930 ein riesiges Passiergierluftschiff, die 236 Meter lange „Graf Zeppelin“. Dass auch Chemnitz einen eigenen Luftfahrtpionier hat, wissen hingegen nur wenige. Gemeinsam mit dem Heimatverein Grüna soll am Festtag mit unterschiedlichen Aktionen an den Erfinder Georg Baumgarten erinnert werden.

Das Luftfahrtspektakel wird am 9. Juni von 14 bis 19 Uhr stattfinden. Weitere Informationen dazu und zu den anderen Veranstaltungen rund um die 875-Jahrfeier, finden Sie unter www.875-jahre-chemnitz.de.