Erinnerung an NS-Opfer

In Chemnitz ist am Dienstagmorgen an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert worden.

Am Mahnmal im Park der Opfer des Faschismus legten Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig, sowie rund zweihundert weitere Chemnitzerinnen und Chemnitzer Kränze und Blumen nieder.

In ihrer Ansprache erinnerte Barbara Ludwig an die Verantwortung, die sich aus den Verbrechen des NS-Regimes ergeben haben.

Dies betrifft auch das Recht des Menschen auf Asyl, dass Verfolgten ungeachtet ihrer Herkunft gewährt werden müsse.

Vor genau 70 Jahren hatte die Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau im Süden von Polen befreit und dort mehr als 7.000 kranke und entkräftete Häftlinge vorgefunden.

Insgesamt wurden in dem KZ 1,1 Millionen Menschen getötet. Die meisten Opfer waren jüdisch, es wurden aber auch Sinti und Roma, Homosexuelle, Kriegsgefangene und politische Häftlinge umgebracht.

Im Jahr 2005 wurde der 27. Januar von den Vereinten Nationen zum Internationalen Holocaust-Gedenktag erklärt.