Neues im Fall der in Geringswalde getöteten Frau

Geringswalde- Am Mittwochabend verständigten Angehörige einer 30-Jährigen kurz vor 21 Uhr die Polizei, da sie sich um die Frau sorgten.

Eingesetzte Polizisten und Kameraden der örtlichen Feuerwehr verschafften sich daraufhin Zutritt in die Wohnung der Frau in der Dresdner Straße in Geringswalde. Dort fanden die Einsatzkräfte die 30-Jährige leblos auf. Sie hatte diverse Schnitt- und Stichverletzungen. Der hinzugerufene Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen.

Wie die Polizei mitteilte, lassen die Auffindesituation des Leichnams sowie die Spurenlage in der Wohnung darauf schließen, dass die Frau Opfer eines Gewaltverbrechens geworden ist.

Tatverdächtig ist gegenwärtig ein 32-jähriger Mann, der in einer persönlichen Beziehung zum Opfer stand und flüchtig ist. Nach ihm wird seit Mittwochnacht gefahndet.

+++UPDATE 19.10.2018+++

Wie die Polizei Chemnitz am Freitagmorgen bekanntgab, wurde der 32-Jährige, der sich seit der Tat auf der Flucht befand, am Donnerstagnachmittag festgenommen.

Der Mann wollte über Hamburg aus Deutschland fliehen. Als er am Flughafen kontrolliert wurde, stellte die Bundespolizei fest, dass nach dem Mann gefahndet wurde.

Der 32-Jährige soll im Laufe des Tages von der Polizei überstellt werden, sodass er in Chemnitz dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden kann.

+++UPDATE 23.10.2018+++

Wie die Staatsanwaltschaft Chemnitz am Dienstag bekanntgab, hat der 32-Jährige die Tat eingeräumt. Auslöser war ein Beziehungsstreit, den er mit seiner Ex-Freundin hatte. Nähere Einzelheiten gab die Staatsanwaltschaft bislang jedoch noch nicht bekannt.

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