Erneut Warnstreiks in Leipzig

Nach einem Angebot von 3% durch die Arbeitgeber fordert ver.di mindestens 6% mehr Geld für seine Mitglieder.

Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst haben am Freitag in Leipzig gestreikt. Die Arbeit ruhte unter anderem in Behördern, Kitas und auch in Teilen der Stadtreinigung.

Ines Kuche, Geschäftsführerin bei ver.di Leipzig-Nordsachsen, erklärte, dass die Forderungen unter anderem 6% mehr Gehalt seien.

Zur Mittagspause erschien am Neuen Rathaus eine Abordnung der Leipziger Verkehrsbetriebe, um sich solidarisch mit den Streikenden zu zeigen. Bei einem nächsten Streik könnten sie auch dabei sein, da sie einem sogenannten angedockten Tarifvertrag unterliegen, so Kuche weiter.

Die Verhandlungen werden am kommenden Donnerstag in Potsdam fortgesetzt. Werde dann keine Einigung erzielt, könnte es zu neuen – und längeren – Streiks kommen.