Erneute Sanierung in den Technischen Sammlungen Dresden in 2012

Die Städtischen Museen Dresden können wieder mit einem Besucherrekord aufwarten. 2011 besuchten knapp 177.000 Menschen die verschiedenen Museen der Stadt. Auch 2012 stehen Baumaßnahmen an. +++

„Winzige Riesen. 50 Jahre Mikroelektronik Dresden“. Mit dieser Schau beginnt das Museumsjahr in den Technischen Sammlungen in Dresden Striesen. Noch bis zum 7. Oktober gibt die Ausstellung unter anderem Einblicke in die Entstehung und Verwendung der Mikroelektronik.
 
Darüber hinaus wird es ab März eine „Wunderkammer Wissenschaft“ geben und ab Mitte April werden Kameras der Kamerafabrik IHAGEE gezeigt.

So wie bereits 2011 stehen auch in diesem Jahr in den Technischen Sammlungen umfangreiche Sanierungsarbeiten an. So soll in einem als Depot genutzter Raum ein Schülerlabor entstehen und auch der Museumseingang neu gestaltet werden.

Interview mit Roland Schwarz, Direktor Technische Sammlungen (im Video)

In der Städtischen Galerie im Landhaus Dresden dagegen werden ab 25. Februar Werke eines Dresdner Künstlers gezeigt. Unter dem Titel „Refugium und Melancholie. Wilhelm Lachnit. Malerei.“ werden die späten Werke Lachnits ab 1945 zu sehen sein.
 
Am 30. Juni dann eröffnet eine Ausstellung in der Städtischen Galerie, welche die zeitgenössische Kunst der Stadt stärken will.

Interview mit Gisbert Porstmann, Direktor Städtische Museen Dresden (im Video)

Aber auch im Stadtmuseum selbst werden für die kommenden Monate eine Reihe interessanter Ausstellungen vorbereitet. So startet das Museum mit einer topographischen Schau unter dem Titel „Mosaik der Großstadt“.
In dieser werden Dresdner Stadtteile vorgestellt und ist ab 10. März geöffnet.

Interview mit Erika Eschebach, Direktorin Stadtmuseum Dresden (im Video)

Die Weihnachtsausstellung 2012/2013 beschäftigt sich dieses Mal mit der „Kindheit in Dresden“.

Übrigens: Die Weihnachtsausstellung des vergangenen Jahres mit dem Namen „Kripperl schauen – das Salzburgmuseum zu Gast in Dresden“ war die erfolgreichste Ausstellung des Stadtmuseums. Insgesamt sahen sich 15.000 Besucher die alpenländische Volkskunst an.

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