Erneute Warnstreiks in Dresden

Die Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst stecken fest. Am 14. Februar saßen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer gegenüber.

Doch die Verhandlungen wurden erneut ergebnislos vertagt. Am kommenden Sonnabend wird weiter verhandelt und die Gewerkschaften rufen wieder zu Warnstreiks auf.

Die Warnstreiks der Beschäftigten im öffentlichen Dienst am 3. und 4. Februar schienen nur der Anfang gewesen zu sein. Denn die dritte Runde der Tarifverhandlungen in Potsdam am 14. Februar war ergebnislos vertagt worden. Die Gewerkschafter fordern 8% mehr Gehalt.

Für die Gewerkschafter sind die 4,2 Prozent Lohnerhöhung ein Scheinangebot, das sie so nicht hinnehmen wollen. Am Sonnabend sitzen die Parteien wieder am Verhandlungstisch. Um Druck auf die Arbeitgeber auszuüben, rufen die Gewerkschaften für den kommenden Freitag erneut sachsenweit zum Warnstreik auf. 

Am Freitag werden aber nicht nur die Lehrer in den Warnstreik treten, auch Polizisten und Angestellte in der Verwaltung beteiligen sich daran. Jens Weichelt ist zuversichtlich, dass es am Wochenende zu einer Einigung kommt.

Welche Dresdner Schulen sich am Freitag am Warnstreik beteiligen werden, wird im Laufe der Woche bekannt gegeben.

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