Erneuter Brandanschlag auf Wohnhaus in Dresden

Am Dienstag, 24. August zwischen 05:40 und 05:45 Uhr, warf ein unbekannter Mann eine brennende Flasche in das Gebäude Robert- Matzke-Straße 16 in Dresden. Dieses Haus bezeichnet sich als linkes antirassistisches Wohnprojekt. +++

Am Dienstag, dem 24. August zwischen 05.40 Uhr und 05.45 Uhr warf ein bisher unbekannter Mann eine brennende Flasche in das Gebäude Robert- Matzke-Straße 16 in Dresden. Dieses Haus bezeichnet sich selbst als linkes antirassistisches Wohnprojekt. An dem Gebäude hing ein Bettlaken mit der Parole „gegen Nazianschläge“. Die Flasche flog in ein Zimmer im 2. Obergeschoss, in welchem ein Mann schlief. Der Brandsatz fiel auf den Boden und verursachte einen geringen Sachschaden im Zimmer. Der Bewohner konnte die Ausbreitung des Brandes verhindern.
 
Die Bearbeitung der schweren Brandstiftung wurde durch die Soko Rex des LKA Sachsen übernommen. Das LKA Sachsen hat folgende Fragen:

1. Wer hat in den frühen Morgenstunden des 24.08.2010 Beobachtungen in der Nähe des Brandobjektes gemacht ?
2. Wer kann Angaben zu einer Person mit hellem Kapuzenshirt und dunkler Hose machen, die sich in den frühen Morgenstunden des 24.08. in Pieschen oder angrenzenden Stadtteilen aufhielt?
3. Wer hat fünf Personen beobachtet, die sich in den Abendstunden des vergangenen Samstags (21.08.) vor dem Haus aufhielten (3 Fahrradfahrer und 2 Fußgänger)?

Ob ein Tatzusammenhang zu dem Brandanschlag in Löbtau, Columbusstraße 9 besteht, kann derzeit nicht gesagt werden.

Hierzu folgende Fragen:

1. Wer hat am Mittwoch/Donnerstag, 18./19.08.2010 zwischen 02:30 – 03:30 Uhr Beobachtungen in der Nähe des Brandortes Columbus-/Wernerstraße gemacht ?

2. Hat jemand zur oben genannten Zeit verdächtige Personengruppen in Löbtau wahrgenommen ?

3. Kann jemand Angaben zu zwei flüchtenden männlichen Personen machen, die kurz vor 03:00 Uhr auf der Löbtauer Straße in Richtung Jet-Tankstelle rannten?

Zeugen können sich unter der kostenfreien Rufnummer 0800–6 73 81 52 direkt beim LKA Sachsen oder bei jeder Polizeidienststelle melden.

Quelle: LKA Sachsen

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