Ernst Hirsch und sein Leben als Biografie

Dresden - Videoaufnahmen vom 2. Weltkrieg, der DDR Geschichte und dem Wiederaufbau der Frauenkirche - Das sind nur ein paar Ereignisse, die Ernst Hirsch miterlebt hat. Er ist Dresdens ältester Filmemacher und arbeitet seit 1953 im Film- und Fernsehbereich. In seinem Autobiografie "Das Auge von Dresden" hat er die Geschichte der Stadt und sein Leben aufbereitet.

Videoaufnahmen und Bilder machen erst die Zerstörung von Dresden im 2. Weltkrieg erst greifbar. Ein wichtiger Bestandteil der Dresdner Stadtgeschichte ,der Dokumentation und Aufbereitung dieser, ist Ernst Hirsch. Er ist der älteste Filmemacher der Stadt Dresden. 1953 begann er als Filmreporter bei der Aktuellen Kamera, dem ersten Fernseh-Nachrichtenmagazin.

Ernst Hirsch begann bei der Nachrichtensendung die "Aktuelle Kamera" und hat alleine dort über 3000 Videos gedreht. Mit der Einführung des Farbfernsehens machte er mit längeren Dokumentationen weiter und fing auch Filmproduktionen an. Er hat nicht nur mit 9 Jahren den zweiten Weltkrieg überlebt, sondern konnte in 60 Jahren filmerischer Tätigkeit viele große Momente der Stadtgeschichte und persönliche Höhepunkte erleben. Vieles davon hat er in einem Buch verewigt.

Das Buch heißt "Das Auge von Dresden". Ein Titel, den ihm die befreundete Journalistin Eva-Ursula Petereit gegeben hat und den er für das Buch verwenden durfte. Und als das Auge von Dresden betrachtet er sich nach 60 Jahren Dokumentation der Stadt selbst, so Ernst Hirsch. Er besitzt neben dutzenden Kameras auch ein Archiv von Aufnahmen, die bis ins Jahr 1903 zurück reichen. Dieser umfangreiche Video- und Bildpool konnte viel zur Gestaltung beitragen. Das Buch enthält viele Bilder, die die gesamte Fläche der Seite ausnutzen. 

Für die Umsetzung des Buches hat er gerade mal ein Jahr gebraucht. Hilfe bekam er vor allem vom Dresdner Elbhang-Kurier-Verlag. In dieser Zusammenarbeit ist ein Werk entstanden, welches in 14 Kapiteln viele Aspekte seines Lebens und Dresdens beinhaltet. Neben Stadtgeschichte enthält es auch Familiengeschichte von großen Dresdner Familien.

Filme und Aufnahmen von Ernst Hirsch werden im Stadtmuseum gezeigt und sind auch im Internet verfügbar. Sein Buch gibt es in einigen Buchhandlungen und beim Dresdner Elbhang-Kurier-Verlag.