Erste Bilanz: Folgen der Flut bei Unternehmen

„Unternehmen brauchen und bekommen zügig Planungssicherheit über weitere Hilfsmaßnahmen“, betont Staatsminister Sven Morlok. Nach ersten Einschätzungen erreicht das Juni-Hochwasser 2013 nicht das Ausmaß von 2002. +++

Am Donnerstag, den 20. Juni, hat Staatsminister Sven Morlok Vertreter der sächsischen Industrie- und Handelskammern sowie der Handwerkskammern zu einem Gespräch über die Hochwasserschäden bei den sächsischen Unternehmen eingeladen.

Neben einem ersten Überblick über die Situation in den einzelnen Kammerbezirken standen vor allem die weiteren Maßnahmen der Staatsregierung im Mittelpunkt.

„Die Staatsregierung hat mit einer Reihe von Sofortmaßnahmen schnell, unbürokratisch und bedarfsgerecht gehandelt. Das wurde seitens der Unternehmen positiv gewürdigt. Jetzt kommt es darauf an, zügig und sachgerecht über die geplanten Maßnahmen zu entscheiden. Hierzu ist der direkte Kontakt mit den Kammern unabdingbar“, so Staatsminister Morlok:

Nach einer ersten Einschätzung seitens der Kammervertreter erreichen die durch das Juni-Hochwasser 2013 verursachten Schäden nicht das Ausmaß von 2002. Dennoch sind viele insbesondere Klein- und Kleinstbetriebe betroffen.

Konkrete Maßnahmen werden momentan diskutiert. Dabei geht es u. a. um eine Öffnung der GRW-Förderung, um z. B. die Ersatzbeschaffung von beschädigten oder zerstörten Maschinen zu fördern. Außerdem sollen kleinere Unternehmen mit Zuschüssen beim Wiederaufbau unterstützt werden.