Erste „Garage-Art“-Ausstellung eröffnet im Verkehrsmuseum Dresden

Dresden - Das Verkehrsmuseum Dresden präsentiert in seinem Lichthof eine genreübergreifende Sonderausstellung. Die "Garage-Art" zeigt extravagante Fahrzeuge der Custom-Szene und dazugehörige Kunst.

Mit viel Gefühl lenkt Robert Redlich seinen von ihm restaurierten Oldtimer durch die Hallen des Verkehrsmuseums in der Dresdner Innenstadt. Dieses und weitere Fahrzeuge sind neben zahlreichen Kunstobjekten und Bildern Inhalt der neuen "Garage-Art"-Ausstellung. Zu Deutsch: Garagen-Kunst. Kunst und Automobil zu verbinden liegt gar nicht so weit von einander entfernt, so Kurator Florian Bölike. Tuninginteressierte kommen bei der Ausstellung auf ihre Kosten, die technische Geschichte der Fahrzeuge kann anhand vieler Fotografien nachempfunden werden. Ein Grund mehr, weshalb sich Redlich dafür entschieden hat, seinen Oldtimer im Museum zu präsentieren. Die "Custom"-Szene scheint auch in Dresden angekommen zu sein. Die Ausstellung möchte ihren kunstfertigen Umgang mit den Fahrzeugen würdigen. Der Trend bei jungen Autofahrer entwickelt sich hin zur Individualität. Ein nach den eigenen Vorstellungen umgestaltetes Fahrzeug steht mittlerweile hoch im Kurs. Tuning ist Kunst - da sind sich die ersten Besucher der Ausstellung einig. Ein Trend, den auch Redlich in seinem Arbeitsalltag bestätigen kann. Neben der gemeinsamen Leidenschaft für Subkulturelle Strömungen verbindet die Aussteller auch ihre Ostdeutsche Herkunft. Somit gibt die Ausstellung auch einen Einblick in die regionale Kreativszene.  Interessierte können die Fahrzeuge, Illustrationen und Malereien bis zum 28. Juli im Verkehrsmuseum bestaunen. Egal ob für Groß oder Klein - das Thema Mobilität wird auch in Zukunft eine große Rolle spielen.