Erste Hilfe für Teddy, Einhorn und Co.

Leipzig – Ein Arztbesuch oder gar ein Aufenthalt im Krankenhaus ist für Kinder meist mit viel Aufregung und oft auch einer gehörigen Portion Angst verbunden. Im Teddybär-Krankenhaus des Leipziger Universitätsklinikums erfahren die kleinen Patienten, was sie im Ernstfall erwartet und warum sie keine Angst haben müssen.

Sprechstunde im Uniklinikum Leipzig. Aber dieses Mal sind es ganz besondere Patienten, die hier untersucht werden. Nämlich die besten Kuschelfreunde von diesen Mädchen und Jungen aus der Kita "Stötteritzer Pfiffikusse". Im Teddybär-Krankenhaus werden die kleinen und großen Wehwechen der Plüschtiere behandelt. Und die reichen von der Beule am Kopf bis hin zum gebrochenen Bein.
Nach einem gründlichen Check inklusive Röntgen werden Teddy, Einhorn und Co. gut versorgt in die Obhut der Kinder entlassen. Seit 2001 schon laden die Medizinstudenten die kleinsten Leipziger ins Teddybär-Krankenhaus ein, mit viel Spaß und Freude auf beiden Seiten. Laut Organisatorin und Medizinstudentin Stefanie Sicker soll der Besuch den Kindern auf spielerische Art und Weise die Sorgen und Ängste vor dem Arztbesuch nehmen.
An verschiedenen Stationen erfahren die Kinder spielerisch viel über den Körper und seine Funkionen. Dafür gibt es zum Bespiel extra einen großen Teddy, bei dem man die Knochen und Organe untersuchen kann. Ganz Mutige dürfen sogar mitmachen und sich alles ganz genau anschauen. Auch ein OP und eine Blutentnahme werden anschaulich gezeigt.

Am Ende waren nicht nur die plüschigen Patienten gut versorgt, sondern auch der Wissensdurst ihrer kleinen Besitzer gestillt. Und der nächste Arztbesuch wird ganz bestimmt gar nicht mehr so schlimm.