Erste Neuzugänge 2008 im Chemnitzer Tierpark

Seit einiger Zeit beherbergt das Tropenhaus im Tierpark Chemnitz ein Zweifingerfaultier.

Es bewohnt die obere Etage des Wasserschweingeheges, die faultiergerecht mit dichtem Geäst, Ruheplätzen, Futterstellen und Schlafkisten eingerichtet ist. Anfangs war noch nicht klar, ob es sich bei dem 2004 geborenen Tier um ein Männchen oder Weibchen handelt, dies ist bei Faultieren nur sehr schwer erkennbar. Bei einer Untersuchung stellte sich dann heraus, dass es ein männliches Tier ist. Auf Anfrage bei der Zuchtbuchführerin wurde dem Tierpark empfohlen, ein junges Weibchen aus dem Zoo Dortmund nach Chemnitz zu holen. Dieses reiste nun an und nahm ohne Probleme sein neues Heim in Besitz.

Zwischen beiden Tieren gab es, recht faultiertypisch, bisher keine nennenswerten Kontakte. Beide hängen im wahrsten Sinne des Wortes die meiste Zeit in ihren Schlafkisten ab.

Faultiere haben einen sehr langsamen Lebensrhythmus. Schuld daran ist der geringe Nährwert ihres Futters im Freiland. Sie verbringen die meiste Zeit im Geäst hängend, hier finden auch Paarung und Geburt statt.

Einen weiteren Neuzugang gab es bei den Schneeziegen: Ein neuer Bock reiste aus dem Zoo München nach Chemnitz. Zurzeit befindet er sich noch in der Eingewöhnungsphase und wird vom Weibchen getrennt gehalten. So hat der Schneeziegenbock die Möglichkeit, das neue Gehege und seine neue Gefährtin diese vorerst getrennt durch ein Gitter – kennen zu lernen.

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