Erste Stadtratssitzung nach der Sommerpause

Dabei geht es am Mittwoch unter anderem um die Zukunft der Linie 9 und finanzielle Mittel für Flüchtlingsunterkünfte an der Alten Messe und in der Torgauer Straße.+++

Der Leipziger Stadtrat kam am Mittwochnachmittag zu seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause zusammen. Dabei geht es unter anderem die Zukunft der Straßenbahnlinie Linie 9. Nach dem Willen der Stadtverwaltung soll diese ab Dezember nicht mehr bis Markkleeberg fahren, sondern bereits in Connewitz enden. Gründe seien die gesunkene Auslastung seit der Eröffnung des City Tunnels und die hohen Sanierungskosten. Eine Komplettsanierung der Strecke würde demnach 25 Millionen Euro kosten. Auch eine Teilsanierung sei wirtschaftlich nicht sinnvoll. Allerdings könnte laut Stadtverwaltung die Buslinie 70 ab Connewitzer Kreuz bis Markkleeberg verlängert werden. Dabei soll der selbe 10-Minuten-Takt angeboten, wie bisher mit der Linie 9.

Allerdings kämpfen zahlreiche Leipziger Politiker, Bürger und Verbände weiter um den Erhalt der Linie 9. Über 11.500 Menschen haben eine entsprechende Petition unterschrieben. Es werden also heftige Diskussionen erwartet.

Außerdem sollen im Stadtrat die Weichen für eine temporäre Bungalowanlage für Flüchtlinge auf der Alten Messe gestellt werden. Auch über zusätzliche Container auf dem Freigelände des Asylbewerberheims Torgauer Straße wird abgestimmt.

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