Erste Vesper im neuen Jahr in der Kreuzkirche

Am Samstag, den 3. Januar, findet ab 17 Uhr in der Kreuzkirche Dresden die erste Vesper im neuen Jahr mit dem A-capella-Kammerchor Freiberg statt.

Auf dem Programm stehen Motetten von Javier Busto, Heinrich Kaminski, Max Reger, Felix Mendelssohn Bartholdy, Arvo Pärt, Josef Gabriel Rheinberger und Morten Lauridsen.
Die Orgel spielt Martin Strohhäcker, Liturg ist Superintendent Dr. Peter Meis.

Der A-cappella-Kammerchor Freiberg wurde 1990 gegründet. Inzwischen gehören dem Chor etwa 35 Sänger aus den verschiedensten Berufen an. Alle haben fundierte chorsängerische Erfahrungen oder besitzen eine Gesangs- bzw. musikalische Ausbildung.
Peter Kubisch hat mit der Übernahme der Leitung des A-cappella-Kammerchores im Jahr 2002 eine Reihe neuer musikalischer, interpretatorischer und stilistischer Akzente gesetzt. Der Kammerchor interpretiert anspruchsvolle Chorwerke aller Zeitepochen. Einen Schwerpunkt der Arbeit bilden geistliche Werke der Barockzeit. Besondere Ausdruckskraft erreicht das Ensemble immer wieder bei der Interpretation romantischer Werke.

Peter Kubisch studierte von 2000 bis 2005 an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ Dresden Chor- und Orchesterdirigieren bei Prof. H.-Chr. Rademann. Im Juni 2002 übernahm er die Leitung des A-cappella-Kammerchores Freiberg. In zahlreichen Konzerten mit alter und neuer Chormusik fand diese Zusammenarbeit ein begeistertes Echo bei Publikum und Presse.
Außerdem arbeitete er mit der dem Orpheon Barockorchester Wien, dem Dresdner Barockorchester, dem Chemnitzer Barockorchester, der Sinfonietta Dresden, der Neuen Elbland-Philharmonie Riesa, der Churpfaelzischen Hofcapelle Mainz, dem Kammerorchester Michaelstein und der Mittelsächsischen Philharmonie Freiberg zusammen. Im Oktober 2005 übernahm er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik „Carl-Maria von Weber“ Dresden. Gegenwärtig ist er als Chordirektor, Kapellmeister und Korrepetitor am Mittelsächsischen Theater Freiberg tätig.

Martin Strohhäcker
studierte zunächst an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart bei Prof. Werner Jacob (Orgel), Prof. Kenneth Gilbert (Cembalo), Prof. Lieselotte Gierth und Prof. André Marchand (Klavier). Ein Orgelstudium am „Conservatoire Nationale de Musique Paris“ bei Prof. Marie-Claire Alain und am „Conservatorio Superior de Música de Barcelona“ bei Prof. Montserrat Torrent schloss sich an. Meisterkurse bei Luigi Tagliavini, Harald Vogel, Ernst Köhler, Daniel Roth u. a. folgten. Der Stipendiat der „Studienstiftung des Deutschen Volkes“ und des „Deutschen Akademischen Austauschdienstes“ war 1981 Preisträger beim Wettbewerb der Internationalen Orgelwoche Nürnberg und erhielt 1983 den „Premier Prix avec félicitations du jury“ des Conservatoire de Paris. Nach Beendigung der Lehrtätigkeit in Barcelona, wo er seit 1987 am „Conservatorio Superior de Música“ unterrichtete, wurde er 1988 zum Bezirkskantor in Neuenbürg ernannt und arbeitete als Dozent für Künstlerisches Orgelspiel und Improvisation an der Hochschule für Kirchenmusik Esslingen. 1994 wurde Martin Strohhäcker zum Professor für Künstlerisches Orgelspiel und Improvisation an die Hochschule für Kirchenmusik Dresden berufen. Seit 1995 ist er Prorektor der Hochschule für Kirchenmusik Dresden. Seit 1997 ist er Präsidiumsmitglied und seit 2000 Vorstandsmitglied der Gottfried-Silbermann-Gesellschaft Freiberg. Seit 2000 wirkt er als Organist an der Dreikönigskirche Dresden-Neustadt. Neben der Leitung von Meisterkursen konzertiert Martin Strohhäcker im In- und Ausland und geht zudem verschiedenen Jurorentätigkeiten bei internationalen Wettbewerben nach.

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