Erster Omikronfall in Dresden nachgewiesen

Dresden - Oh, Oh, Omikron...! In der sächsischen Landeshauptstadt ist der erste Omikron-Fall des Coronavirus nachgewiesen worden. Das teilte die Stadtverwaltung am Montagnachmittag mit.

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Seit Samstag sei dem Dresdner Gesundheitsamt der Nachweis der Mutation bekannt. Es handelt sich um eine Person, die Ende November von einer Dienstreise aus Südafrika zurückgekehrt ist und sich direkt anschließend in Quarantäne begab. „Der doppelt geimpften Person geht es gut. Es gab nur milde Krankheitssymptome.“, berichtet Frank Bauer, Leiter des Gesundheitsamtes in der Landeshauptstadt. Der Hausstand, zu dem keine Kinder gehören, befinde sich ebenfalls in Absonderung. Wird die Omikron-Variante bei einem PCR-Test nachgewiesen, müssen sich die Betroffenen zwingend 14 Tage in Quarantäne begeben. Eine Verkürzung ist nicht möglich. Am Ende der Absonderung ist eine Schnelltestung erforderlich. Die neue Coronavirus-Variante trägt die genaue Bezeichnung "B1.1.529". Sie stammt vermutlich aus Südafrika. Die Weltgesundheitsorganisation hatte die neue Mutation bereits als "besorgniserregend" eingestuft. Sie könnte wesentlich ansteckender als die "Delta"-Variante sein.