Erstes Top-Duell der IceFighters

Die IceFighters Leipzig empfangen am Sonntag, 18 Uhr, die Black Dragons Erfurt. Die Fans können sich auf eine spannende Partie freuen. +++

In der letzten Saison boten sich die beiden Teams mitreißende  Duelle, unter anderem das Pokalfinale. Icefighters Trainer Mannix Wolf ist zuversichtlich, das seine Jungs auch dieses Spiel für sich entscheiden können. Weiß aber auch, wo noch Luft nach oben ist.Angesichts der Entwicklungen der Oberliga Ost am ersten Spielwochenende, werden es wohl weniger (Heim)-Spiele auf ausgeglichenem und spannenden Niveau werden, weshalb wir uns alle ganz besonders auf die Partie am Sonntag, den 12.10., 18 Uhr in der Fexcom Eisarena Taucha gegen die Black Dragons aus Erfurt freuen.
Wer erinnert sich nicht gern an die mitreißenden Duelle der letzten Saison und natürlich das sensationell spannende und begeisternde Pokalfinale mit einem Herzschlagsieg für unsere IceFighters. Die Vorzeichen beider Teams ähneln sich an der Stelle, dass beide Mannschaften nur über eine bedingt erfolgreiche bzw. gelungene Vorbereitung berichten können, sich am ersten Pokalwochenende in Braunlage sehr schwer taten (Erfurt verlor sogar 3:2 n.P.), am ersten Spieltag jedoch ihre Heimspiele erfolgreich gestalten konnten.
Unsere IceFighters dominierten gegen F.A.S.S. Berlin von der ersten Minute an das Geschehen und waren den Akademikern aus Berlin eigentlich in allen Belangen mindestens um eine Klasse überlegen. Besonders stach die Eichelkraut-Fiedler-Albrecht-Reihe heraus, welche fünf der sieben Tore zum ungefährdeten 7:1-Sieg beisteuerte. Ähnlich souverän präsentierten sich die Erfurter bei ihrer Heim-Premiere gegen Niesky und führten zehn Minuten vor Schluss schon mit 7:2, ehe die Gäste noch etwas Ergebniskosmetik zum 7:4 Endstand betreiben konnten.
Auffallend hierbei waren insbesondere die drei Unterzahltore der Black Dragons innerhalb von knapp zehn Minuten im Mitteldrittel.
Unterschiedlich gestalteten sich jedoch die Sommeraktivitäten beider Vereine. Während die IceFighters nicht weniger als acht Neuzugänge begrüßen durften, herrschte in Erfurt lange Zeit völlige Ruhe, um dann mit der Verpflichtung von Felix Schümann für Petr Sikora die einzig nennenswerten Veränderungen im Mannschaftskader vorzunehmen. Dies spricht für ein hohes Maß an Konstanz und die Black Dragons gehen nahezu mit unveränderter Mannschaft in die aktuelle Spielzeit.
Viele Gründe für erhebliche Änderungen mag man bei den Erfurter Verantwortlichen – nachvollziehbarer Weise – nicht erkannt haben, gelang doch als Tabellenzweiter, einen Punkt vor den Saale Bulls aus Halle, der Einzug in die Hauptrunde. Sportlich war dies ohne jede Frage der maximal mögliche Erfolg und bestätigte die vielen Vorschusslorbeeren der Black Dragons bereits vor der Saison. In besagter Hauptrunde spielte man dann keine Rolle mehr und kam sogar noch hinter Rostock und der Vertretung aus Herne auf dem achten und letzten Tabellenplatz ein. Dass man während der Saison mehrfach gegen die U-21 Regelung verstoßen hatte und niemals in dieser Endrunde hätte stehen dürfen, steht auf einem anderen Blatt Papier und hat auch mehr Verantwortliche, als nur die sportliche Leitung der Thüringer.

Mit vorgenannter Kontinuität ist es den Verantwortlichen aus der Blumenstadt daher auch gelungen, die beiden Liga-Topscorer der abgelaufenen Saison im Verein zu halten. Ryan Olidis glänzte dabei mit 77 Scorer-Punkten und wurde nur getoppt von Adam Sergerie, der als Liganeuling mit insgesamt 81 Punkte und ganz besonders 49 erzielten Treffern herausragte. Das gerade dieser Sergerie nach einer derart eindrucksvollen Saison keinem höherklassigen Angebot folgen konnte oder wollte, überraschte durchaus.
Den Erfurtern wird es mehr als recht gewesen sein, denn bereits im ersten Spiel verbuchte Adam Sergerie schon wieder vier Scorerpunkte, davon drei Torerfolge. Ergänzt durch den erst- und zweitligaerfahrenen Jan Zurek wird schnell sichtbar, dass die Offensive das Prunkstück unserer Gäste ist und wir uns demnach auf einen interessanten und hoffentlich hochklassigen Schlagabtausch zwischen beiden Mannschaften einstellen können.

Nach gut gefüllter Eisarena zum ersten Spieltag ist erneut mit einer großartigen Kulisse und beeindruckenden Atmosphäre zu rechnen. Wer sich all dies nicht entgehen lassen will, der muss am Sonntag, 18:00 Uhr in die Fexcom Eisarena Taucha pilgern.
Ticket vorher sichern ist ratsam.