Ersthelfer von morgen – schon heute

Dresden - Anderen im Notfall zu helfen, das  ist eigentlich die selbst verständlichste Sache der Welt. Was Erste Hilfe bedeutet, wollen die Johanniter nun auch den Kindern im Dresdner Kinderhaus Jona spielerisch beibringen. Getreu dem Motto "Helfen ist stark" wird erklärt, was in einem Ernstfall zu tun ist. Wir waren beim Kurs live dabei.

Kinder sind unbefangen

Wo Erwachsene noch überlegen, sind Kinder meist längst mittendrin. Sie gehen unbefangen auch mit unbekannten Situationen um. Und Kinder helfen gerne! Diese natürliche Hilfsbereitschaft nutzen die Johanniter seit vielen Jahren erfolgreich in ihrem Angebot „Ersthelfer von morgen“. Kinder lernen dabei im Kindergarten, in der Grundschule oder der Jugendgruppe ganz spielerisch die Grundlagen der Ersten Hilfe. Mit Unterstützung der Handpuppen Jona und Joni haben weit mehr als 300000 Kinder im Vorschul- und Schulalter gelernt, was im Ernstfall zu tun ist.

Was wollen "Die Johanniter" mit diesen Kursen erreichen:

Die „Ersthelfer von morgen“:

  • behalten im Notfall einen kühlen Kopf. Sie kennen
    viele Erste-Hilfe-Maßnahmen, können einen Notruf
    absetzen und haben „Pflastertricks“ gelernt.
  • können trösten. Denn sie wissen, dass ein Verband
    allein meist nicht ausreicht.
  • helfen auch dann, wenn jemand zwar nicht verletzt ist, aber trotzdem Unterstützung braucht.
  • haben gelernt, wie man viele Unfälle vermeiden und beim Spielen trotzdem Spaß haben kann.
  • wissen, dass Gewalt keine Probleme löst. Sie haben ihre Gefühle im Griff.
  • erhalten zum Abschluss eine Urkunde und haben es schwarz auf weiß: Helfen macht stark!