Erziehermangel: Chemnitz startet Modellprojekt

Chemnitz- Fachkräftemangel, ein Problem, das auch in Sachsen seit Jahren im Raum steht. Auch im pädagogischen Bereich stehen mit Blick in die Zukunft die Zeichen auf Sturm.

Der demografische Wandel spielt dabei eine ebenso große Rolle, wie die häufig schlechten Ausbildungsbedingungen für Erzieherinnen und Erzieher. Das soll sich in Chemnitz nun ändern. Mit einem Modellprojekt, bei dem die Ausbildung zu staatlich anerkannten Erzieherinnen und Erziehern erstmalig über die Stadtverwaltung realisiert wird, soll versucht werden, den Berufseinstieg attraktiver zu gestalten.

Gegensteuern scheint auch bitter nötig, denn die Nachfrage im Bildungssektor, auch in Kitas, ist enorm und steigt weiter. Ein Modell was Schule machen könnte. gerade der finanzielle Aspekt senkt die Einstiegshürden in den Beruf und eröffnet Auszubildenden die Möglichkeit, relativ unbeschwert ihrem Traumjob nach zu gehen.

Auch Marie Müller ist heilfroh, einen der wenigen Plätze ergattert zu haben und freut sich schon auf Ihren Ausbildungsstart. Ganz einfach war es in der Tat nicht einen der wenigen Plätze zu ergattern, denn diese waren heiß begehrt.

Bleibt zu hoffen, das der neue Ansatz der Stadt Chemnitz fruchtet und Engpässe im Erzieherbereich in Zukunft der Vergangenheit angehören.