Erzieherstreik in Chemnitz

Der unbefristete Streik der Kita-Erzieherinnen und Erzieher soll auch in der kommenden Woche in Chemnitz fortgesetzt werden.

Damit wollen die Arbeitnehmer ihren Forderungen noch einmal Nachdruck verleihen. Ein genauer Termin für die arbeitsniederlegung steht aber noch nicht fest.

Laut der Gewerkschaft ver.di liege bisher noch kein neues Angebot der Arbeitgeber vor.

Interview: Annelie Schneider, Be­zirks­ge­schäfts­füh­re­rin ver.di Bezirk Chemnitz-Erzgebirge

Auch in dieser Woche fand der Arbeitskampf der Erzieher in Chemnitz seine Fortsetzung. So sind am Mittwoch 29 kommunale Kindertageseinrichtungen bestreikt worden.

Drei Kitas davon wurden von der Stadt komplett geschlossen, da die zu betreuenden Kinder von anderen Einrichtungen übernommen werden konnten.  In den übrigen Einrichtungen fand wie bereits am Dienstag die Notbetreuung vor Ort statt.

Rund 350 Erzieherinnen und Erzieher aus Chemnitz, Frankenberg und Döbeln beteiligten sich an dem Streik. Den Beschäftigen im Sozial-und Erziehungsdienst geht es allerdings nicht nur um eine finanzielle Verbesserung.

Interview: Annelie Schneider, Be­zirks­ge­schäfts­füh­re­rin ver.di Bezirk Chemnitz-Erzgebirge

Laut den Gewerkschaften ist eine bessere Bezahlung im Erziehungsberuf dringend notwendig, vor allem, da in Sachsen 75 Prozent der Kita-Beschäftigten nur in Teilzeit arbeiten.

Die Arbeitsgeberseite lehnt die Forderungen der Gewerkschaften als „unbezahlbar“ ab.

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