Erzieherstreik in Chemnitz

Am Mittwoch haben die Beschäftigten der Sozial- und Erziehungsdienste in Chemnitz erneut gestreikt.

Mehr als 360 Erzieherinnen und Erzieher der Chemnitzer Kindertageseinrichtungen beteiligten sich an der Arbeitskampfmaßnahme.

Sie wollen damit noch einmal ihre Forderungen verdeutlichen und den Arbeitgebern signalisieren, dass eine Lösung auf den Tisch muss.

Die nächste Mitgliederversammlung der Arbeitgeberseite findet am Donnerstag in Frankfurt am Main statt.

Interview: Stefan Zierer, Gewerkschaftssekretär ver.di

Sollte kein verhandlungsfähiges Angebot der Arbeitgeber zustande kommen, wird ver.di die Beschäftigten dazu aufrufen im Juni in einen dauerhaften Streik zu treten.

Laut den Gewerkschaften ist eine bessere Bezahlung im Erziehungsberuf dringend notwendig, vor allem, da in Sachsen 75 Prozent der Kita-Beschäftigten nur in Teilzeit arbeiten.

Für die Erzieherinnen und Erzieher steht vor allem die Aufwertung und gesellschaftliche Anerkennung ihrer geleisteten Arbeit im Vordergrund.

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