Es geht los: Sechstes Leipziger Fockebergzeitfahren

Ein buntes Fahrradfest und Rennen startet am Sonntag rund um den Fockeberg.

Mitten im Fußballfieber startet am 27. Juni das sechste Fockebergzeitfahren. Nach Informationen des Veranstalters sollen dabei zum ersten Mal auch Fahrer bis zwölf Jahre auf die Strecke gehen. Für sie wurde eigens die Kategorie Minifahrer geschaffen. Wie in den Vorjahren kämpfen außerdem die sportlichen Zeitfahrer auf der 850 Meter langen Strecke gegen die Sekunden. Mit ihnen beginnt um 10.30 Uhr der Renntag. Im Starterfeld der Sonntagsfahrer können am Nachmittag all jene Radler an den Start gehen, denen der Spaß wichtiger ist als die Sekunden. Eine Jury prämiert das beste Outfit. Knapp 200 Fahrer werden vermutlich insgesamt starten.

„Der Höhepunkt sind natürlich die drei Rennen am Berg“, sagt Aaron Galliner vom Veranstalter Fockebergzeitfahren e.V. Daneben gibt es für die rund 2.000 erwarteten Besucher aber auch einen bunten Markt, eine Tombola sowie ein Kinder- und Kulturprogramm. Am Fuße des Berges soll sich eine riesige Hüpfburg entfalten und Clown Dino wird seine Späße treiben. Das Leipziger Label Analog Soul präsentiert feine Straßenmusik und auf dem Gipfel des Fockebergs spielen Laura and Ludwig. „Das ist ein richtig buntes Fest für Studenten, Familien, eigentlich für alle, die gerne draußen sind“, sagt Galliner.

Aber es geht natürlich auch wieder um harte Zahlen. Der Streckenrekord aus dem Jahr 2008 liegt bei Schweiß treibenden 1 Minute und 25 Sekunden (Männer) und 1 Minute 55 Sekunden. (Frauen). „Bergauf! Das sollte man immer dazu sagen“, erinnert Galliner. Fahrer können sich vorab über die Internetseite www.fockebergzeitfahren.de anmelden oder am Sonntagmorgen direkt am Berg.

Für WM-Fans gibt es eine gute Nachricht: Wenn in Südafrika um 16 Uhr das Achtelfinale angepfiffen wird, dann sind am Berg die letzten Schweißtropfen längst vergossen. Veranstalter des Rennens ist der Fockebergzeitfahren e.V., der aus einer Gruppe Leipziger Studenten besteht. Sie wollen mit ihrem Engagement den Spaß am Radsport fördern und zeigen, dass Fahrräder die umweltfreundlichsten Verkehrsmittel sind.