Es geht vorwärts – Dresdner erhalten endlich Blaue Tonnen

Probleme gibt es noch im gesamten Gebiet rechts der Elbe: “Aufgrund datentechnischer Probleme im Unternehmen ist es zu einem Rückstau gekommen“, so Bernd Neubert, Geschäftsführer der Firma Remondis. +++

Große Fortschritte bei der Auslieferung der städtischen Blauen Tonnen
Mehr als 20 000 Tonnen bestellt

Die Einführung der städtischen Blauen Tonne ist einen großen Schritt vorangekommen. „In den Gebieten links der Elbe haben die beiden beauftragten Entsorgungsunternehmen Fehr und Veolia ihre Leistungszusage, alle bis Ende Januar bestellten Tonnen im Februar auszuliefern, erfüllt. Nun wird angestrebt, dass es satzungsgemäß vier Wochen vom Bestelleingang bis zur Auslieferung des Abfallbehälters dauert“, betont Detlef Thiel, Leiter des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft.

Probleme gibt es noch im gesamten Gebiet rechts der Elbe, für das die Firma Remondis den Entsorgungsauftrag von der Stadt erhalten hat. „Aufgrund datentechnischer Probleme im Unternehmen ist es zu einem Rückstau bei den noch auszuliefernden Blauen Tonnen gekommen. Wir werden versuchen, bis zum 19. März die Panne zu beheben und die Tonnen bis dahin nachliefern“, entschuldigt sich Bernd Neubert, Geschäftsführer von Remondis Elbe Röder GmbH, bei den davon betroffenen Bürgerinnen und Bürgern.

Trotz aller Probleme hält der Boom bei den Neubestellungen weiter an. Derzeit gehen über 200 Bestellungen pro Woche ein, so dass die Einführungsphase noch ein wenig andauern wird. Bis Ende Februar wurden insgesamt mehr als 20 000 Tonnen bestellt. Daraus ergibt sich für die Entsorgungsunternehmen die Herausforderung, die Tourenpläne den sich stetig ändernden Bedingungen anzupassen. Die Firmen Veolia, Remondis und Fehr bitten deshalb um Verständnis, dass es zu Verschiebungen bei der Entleerung kommen kann. Voraussichtlich bis Mitte März wollen sie die Tourenpläne komplett überarbeiten. Anschließend werden die Grundstückseigentümer erneut informiert. Die Entleerungen, die überwiegend zweiwöchentlich erfolgen, sollen dann noch effizienter erfolgen. Die Abbildung der Entleerungsdaten im Themenstadtplan wird derzeit vorbreitet und soll nach Ostern abgeschlossen sein.
Um die Nutzung der Wertstoffcontainerstandplätze mit Papier- und Pappe-Containern zu optimieren, kontrolliert die Stadt den momentanen Leerungsbedarf. So wurde beispielsweise die Leerungshäufigkeit an einigen Standorten im Südwesten Dresdens entsprechend erhöht. In der Regel erfolgt die Leerung der Container im gesamten Stadtgebiet jetzt dreimal wöchentlich. Im Falle überfüllter Container, sollten Papier und Pappe dennoch nicht daneben abgelegt, sondern möglichst zum nächstgelegenen Containerstandplatz gebracht werden. Pappen und Kartonagen gehören in die Blaue Tonne oder größere Mengen auf den Wertstoffhof.

Quelle: Stadt Dresden

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