Es hat sich ausgejazzt – und jetzt? Angebote für den Jazzclub Tonne

Die Stadt Dresden hat dem Jazzclub Tonne an der Königstraße mögliche Alternativen für den Umzug vorgeschlagen. Unter anderem könnte der verein mit in das Kulturkraftwerk Mitte ziehen. +++

Nachdem beim Verein Jazzclub Tonne die Kündigung eingegangen ist, hat sich nun die Stadt eingeschaltet und zwei Alternativen für den Umzug des Jazzclub vorgeschlagen.

Interview mit Ralf Lunau, Kulturbürgermeister

Das Problem: beide Varianten wären frühstens 2017 beziehbar. Für einen Club, wie die Tonne nicht tragbar.

Interview mit Steffen Wilde, Geschäftsführer

200.000 Euro soll die Reparatur des Daches kosten, jedoch auch erst bist 2017 durchführbar sein.

Seit 12 Jahren sitzt die Tonne im Keller des Kulturrathauses. Jetzt hat es sich hier erst einmal aus-gejazzt, die ersten Konzerte mussten abgesagt werden. Der Grund: Ein Leck im Dach im Innenhof des Kulturrathauses. Ein Defekt, der schon länger dem Vermieter, der Stadt, bekannt war und jetzt zu einem großen Schaden geführt hat.

Interview mit  Steffen Wilde, Geschäftsführer

Bis zum 31. August haben die Macher Zeit ihre Sachen zu packen, dann müssen sie raus. Kurz davor soll es einen Termin mit Dresdens Oberbürgermeister geben. Dann wird sich zeigen, ob es eine zeitnahe Lösung für die Tonne geben kann. Bis dahin sind die Verantwortlichen in den Ferien.