Es muht wieder auf Leipzigs agra

Leipzig- Am Donnerstag wurde die Leipziger Landwirtschaftsmesse feierlich von Sächsischen Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft Thomas Schmidt eröffnet. Noch bis Sonntag bietet sie einen Schauplatz für die Neuheiten in der Landwirtschaft.

Von Landfahrzeugen über vollautomatische Melkmaschienen bis hin zu Lebensmitteln direkt vom Bauernhof – auf der agra 2017 kann man viel erleben.
Am Donnerstag wurde die Leipziger Landwirtschaftsmesse feierlich von Sächsischen Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft Thomas Schmidt eröffnet.
In diesem Jahr setzt man besonders auf die Zukunft und stellt sich die Frage, wie neue Technologien genutzt werden können, um eine artgerechte Tierhaltung zu garantieren, Felder so wenig wie möglich zu belasten und trotzdem einen hohen Ertrag zu erzielen.

Es gebe in der heutigen, digitalen Welt viele Möglickeiten, so Schmidt. Das Ministerium habe die Initiative Simul-Plus gestartet. Dort soll Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung zusammen gebracht werden, um diese Möglichkeiten zu nutzen.  In Sachsen seien dafür hervorragende Voraussetzungen gegeben und es wäre schade wenn die Landwirtschaft als Umweltbranche diese nicht nutzen würde, denn das sei wirkliche Wertschätzung für den ländlichen Raum.

Die agra 2017 bietet auch mit der Sonderschau „Innovationszentrum“ den Ausstellern die Möglichkeit, ihre Neuheiten zu präsentieren.

Es gebe allein in einer der Hallen über 30 Messestände die verschiedenste Innovationen zeigen, so Barbara Streblow von der IAK Agrar Consulting GmbH.  Außerdem gebe es den Pfad der Innovation der in den Freigeländen weitere Neuheiten zeigt. Insgesamt seine 55 Innovationen gemeldet. Das sei ein guter Start, der jedoch noch ausgebaut werden kann.

Laut der Geschäftsführerin der agra Veranstaltungs GmbH Alexandra Feldmann ist die Messe die Plattform für die Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft in Mitteldeutschland. Jedoch möchte die agra nicht nur das Fachpublikum anziehen.

Die Aufgabe der Landwirtschaft sei es zu Kommunizieren, so Feldmann. Auch wenn man kein Landwirt sei, aber Interesse an der Herkunft der Produkte habe, sei das der Aufruf an den Verbraucher auf die agra zu kommen. Denn hier erfährt er es Face-to-Face vom Landwirt. Er darf es erleben und erfahren.

Noch bis Sonntag bietet die agra einen Schauplatz für die Neuheiten in der Landwirtschaft.