Esche-Museum eröffnet

Pünktlich zur Museumsnacht am Samstag ist in Limbach Oberfrohna das neue Esche Museum eröffnet worden.

In der ehemaligen Strumpffabrik „Reinhold Esche“ ist die umfangreiche Dauerausstellung vor allem Johann Esche gewidmet.

Er baute Ende des 17.Jahrhundert den ersten Strumpfwirkstuhl in Sachsen nach.

Das Museum versucht aber gleichzeitig den Bogen bis zu Heinrich Mauersbergers zu spannen. Seine innovative Nähwirktechnologie – MALIMO – sollte die textile Welt revolutionieren.

Den Besucher erwarten aber nicht nur historische Webstühle sondern auch teils noch funktionsfähige Exponate.

Interview Dr. Hans-Christian Rickauer – Oberbürgermeister Limbach-Oberfrohna

1964 schloss in Limbach-Oberfrohna das Heimatmuseum, in den zuletzt die Geschichte der Textilindustrie gezeigt wurde. Der Stadtrat fasst dann 1990 den Beschluß, ein neues Museum zu konzipieren, doch bis zur Eröffnung sollten dennoch zwei Jahrzehnte vergehen.

Interview Dr. Hans-Christian Rickauer – Oberbürgermeister Limbach – Oberfrohna

Das neue Esche Museum schafft vor allem eines, es spannt den Bogen vom Handwerk bis zur Textilindustrie mit Weltgeltung, Made in Limbach-Oberfohna. Zugleich ist das Gebäude der ehemaligen Strumpffabrik eine der wenigen erhaltenen Fabriken aus der Mitte des 19. Jahrhunderts und gilt als ältestes Fabrikgebäude in Sachsen überhaupt.

Es ist aber auch ein bedeutendster Sachzeugen für die sächsische Industrialisierung.

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