Etzoldsche Sandgrube wird Gedenkort

 Im Jahre 1968 fiel die Pauliner-Universitätskirche der Willkür des DDR Regimes zum Opfer und wurde gesprengt.

Nun arbeitet das Amt für Stadtgrün und Gewässer an der Gestaltung einer Gedenkstätte für das verloren Gebäude. Den genauen Standort bestimmt dabei die letzte Ruhestätte der einstigen Kirche.
Nach dem Abriss der Paulinerkirche Ende der 60er Jahre brachte man ihre Überreste zur Etzoldschen Sandgrube.

Im Freizeitpark Südost, unweit des Völkerschlachtdenkmals, verschwanden ihre letzten Spuren in zehn Meter tiefe.

Interview: Bürgermeister Jung – Oberbürgermeister Stadt Leipzig

Gemeinsam mit dem „Büro für Freiraumgestaltung“ entwickelte die Stadt in diesem Jahr ein einzigartiges Konzept zur Bebauung des Plateaus.

Interview: Dr. Peter Fibich – Büro für Freiraumkonzepte

Die Ringstufen sind dabei Teil einer Klanginstallation des Klangkünstlers Erwin Stache, die auf dem Konzept der „Abgebrochenen Töne“ basiert.

Interview: Peter Fibich – Büro für Freiraumkonzepte

Für die Gestaltung des Gedenkortes sowie des angrenzenden Parks stehen der Stadt über 400.000 Euro aus dem Konjunkturprogramm II zur Verfügung. Bereits im Sommer 2010 sollen die Bauarbeiten beginnen, damit man Ende des Jahres erstmalig auf den Spuren der verlorenen Kirchenklänge wandeln kann.