EU-Kommission billigt Dresdner Luftreinhalteplan

Dresden hat nun noch knapp zwei Jahre Zeit, um die vielfältigen Maßnahmen des Luftreinhalteplanes zur Senkung der Feinstaub- und Stickstoffdioxidbelastung der Dresdner Luft umzusetzen. 2015 müssen die Grenzwerte eingehalten werden. +++

Die EU-Kommission hat keine Einwände gegen den Dresdner Luftreinhalteplan erhoben.

Auf diese Entscheidung musste Dresden lange warten. Der positive Ausgang der Prüfung war keineswegs sicher, da Dresden, anders als die meisten anderen deutschen Städte mit Problemen bei der Luftreinhaltung, nicht auf eine Umweltzone gesetzt hatte, sondern den sogenannten „Dresdner Weg“ beschritten ist.

„Ich bin sehr froh, dass der gewählte Weg von der EU akzeptiert wurde. Jetzt kommt es entscheidend darauf an, dass die Stadtverwaltung, die Landesbehörden und alle Partnern an einem Strang ziehen, um die geplanten Maßnahmen zügig umzusetzen“, sagt Wolfgang Socher, Abteilungsleiter Stadtökologie im Umweltamt, erfreut.

Damit verbindet die Landeshauptstadt Dresden auch den Dank an die Bürgerinnen und Bürger der Stadt, die verstärkt auf den ÖPNV umgestiegen sind, sowie die Partner in Handwerk und Industrie für ihre Anstrengungen im Mobilitätsmanagement und bei der Flottenmodernisierung.

Quelle: Landeshauptstadt Dresden
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