EU-Projekt AutoNet lädt zur 2. Jahreskonferenz

Vertreter der Automobilindustrie aus sieben europäischen Staaten treffen sich am 22. und 23. September im tschechischen Ostrava. Anlass ist die 2. Jahreskonferenz im EU-Projekt AutoNet. +++

Das Projekt war im vergangenen Jahr von insgesamt neun Partnern aus Deutschland, Polen, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien und Italien gestartet worden. Der Freistaat Sachsen ist durch die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) vertreten.

Ziel der Projektarbeit ist es, Möglichkeiten und Lösungen zu entwerfen, um eine innovative Weiterentwicklung der Automobilindustrie in Zentraleuropa anzustoßen und eine Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit zu erreichen. Die WFS beteiligt sich am Projekt mit der Absicht der Markterschließung, Kooperationsvermittlung und Standortwerbung für den sächsischen Automobilbereich.Im Fokus der Konferenz in Ostrava stehen Themen zur Nachhaltigkeit der Automobilindustrie. Unter den hochrangigen Gästen werden u.a. der Premierminister der Tschechischen Republik Petr Nečas und weitere Mitglieder seines Kabinetts sowie Repräsentanten von OECD und NATO sein.

Begleitet wird die Konferenz durch ein AutoNet-Kooperationstreffen. Dort erhalten die Teilnehmer die Gelegenheit, Kontakte zu nationalen und internationalen Unternehmen sowie Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen zu knüpfen. In bilateralen Gesprächen können Möglichkeiten der Zusammenarbeit diskutiert werden. Thematischen Schwerpunkte werden die Bereiche „Engineering Dienstleistungen: Simulationen, Modellierungen und computergestützte Entwicklungs- und Konstruktionsdienstleistungen“ sowie „Innovative metallische Werkstoffe und Verarbeitungstechnologien“ sein.

Den Teilnehmern aus Sachsen wird am Rande der Veranstaltung zudem die Gelegenheit geboten, das Hyundai Werk in Nošovice (Tschechische Republik) zu besuchen und dem südkoreanischen Hersteller über die Schulter zu schauen.